Festival der Sinne

Festival der Sinne 2010 Sopexa

Eine rundum gelungene Veranstaltung zum Thema Gewürze und Wein – perfekt organisiert und tolle Speisen und Weine:

 

  • Elsässer Gewürzgugelhupf mit Scampi und Physalis 
    • Cremant d'Alsace, Brut, WOLFBERGER
    • http://tissot.posterous.com/elsasser-gewurzgugelhupf-mit-scampi-und-phasa
  • Avocado Mango Törtchen mit Gänseleber 
    • Crémant d'Alsace, brut Rose, Jean-Baptiste ADAM
      • sehr schön fruchtig, guter Kontrast zur Leber
    • http://tissot.posterous.com/avocado-mango-tortchen-mit-ganseleber-cremant
  • Salat von Zuckerschoten und Chinakohl mit marinierten  Thunfisch im Sesammantel  
    • Riesling Michel Leon – Vieilles Vignes, Arthur METZ 2007
      • intensive Nase, schöne Süße, druckvoll, mineralisch und dicht, leichte Petrolnote – ein toller Riesling!
    • Riesling Grand Cru Hengst Barmes-Buecher 2008
      • trocken und erdig, Bitternoten, Grapefruit – ein gelber Wein – hat mir nicht so gefallen
    • http://tissot.posterous.com/mar-thunfisch-mit-zuckerschoten-und-chinskohl
  • Gefüllte Poulardenbrust mit Koriander an Sprossensalat und Ingwersauce 
    • Pinot blanc, Tradition 2007, Cave du Roi DAGOBERT
      • kurzer Abgang, leicht, Bittertöne, etwas schwachbrüstig
    • Pinot gris, Classique 2009, Domaine Jean-Paul SCHMITT
      • blumig, voll, typischer Elsass mein erster Sieger !
    • http://tissot.posterous.com/poulardenbrust-mit-koriander-und-ingwersauce
  • Feigentarte mit Lebkuchensabayonne
    • Grand Cru Zotzenberg, Gewurztraminer 2008, Vins Emile BOECKEL
      • "Glück im Glas", wundervolle Süße, kräftig, frisch, voll im Mund – mein Favorit
    • Grand Cru Kessler, Gewurztraminer 2004, Domaines Schlumberger
      • etwas dichter, cremig, edler, reifer als der Vorgänger – die Mehrheit hat diesen bevorzugt, ich bleibe aber beim Zotzenberg 🙂
    • http://tissot.posterous.com/feigentarte-mit-lebkuchensabayonne-gewurztram
Fazit: klasse Essen, tolle Weine , schönes Ambiente (mal wieder im Restaurant NIL) und eine perfekte Begleitung durch unsere Sommelière und Elsass-Expertin Christina Hilker und Walter Manhardt , der das Essen komponierte.

 

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Poggio delle Faine

Poggio delle Faine 2006 Poggio delle Faine

Ein sehr preiswerter "Super-Tuscan" aus 80% Sangiovese und 20% Cabernet Sauvignon. Ich wollte erst nicht, aber mein Weinhändler hat mich überredet: "Der schmeckt bestimmt". In der Tat!

Komplex in der Nase und im Mund: Beeren, Pflaume, sehr dicht und würzig und sehr langer Abgang. Ich habe noch sehnsüchtig zum Tignanello geblinzelt und and alte Zeiten zurückgedacht, hah das hier ist eine würdige und für den Preis unschlagbare Alternative. Ich bin begeistert!

 

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Beaujolais Probe mit Hendrik Thoma

diverse 2010 Nil

Rendezvous mit den Weinen des BeaujolaisBeaujolais im Nil mit Hendrik Thoma

Eigentlich hatte ich von den Weinen nicht viel erwartet – was für ein grandioses Vorurteil! Hendrik hat uns mit viel Spass und Geschichten durch die Welt der Beaujolais geführt. In drei Flights gab es:

  • Maxim'om (Chiroubles 2006) – Domaine David Duthel: schon die erste Überraschung, sehr fein und elegant
  • La Roilette Vieilles Vignes (Fleurie 2008) – Domaine Bernard Metrat: nicht so mein Favorit
  • Saint-Amour (Saint-Amour 2008) – Domaine du Clos du Fief: genial!
  • Cuvee Confidentielle (Brouilly 2009) – Henry Fessy: Banane, Lakritz als klare Primärfrucht noch sehr jung aber toll
  • La Chapelle (Cote de Brouilly 2006) – Chateau Thivin: sehr erdig und mineralisch
  • Vieilles Vignes (Julienas 2005) – Domaine Les Mouilles: ledrig, animalisch, Alterstöne, Maggi
  • Regnie (Regnie 2008) – Domaine Jean-Michel Gaudet
  • Vignes de 1939 (Chenas 2007) – Domain pascal Aufranc: MINERALISCH! (sagt Hendrik soll ich bloggen 🙂
  • Morgon (Morgon 2009) – Domaine Marcel Lapierre: Trüffel, Erde nicht über 14 Grad trinken! ganz lecker !
  • Climat Champ de Cour (Molin-A-Vent 2008) – Domaine Richard Rottiers
  • Clos de Rochegres (Moulin-AVent 2005) – Chateau des Jacques

 

Kalbstafelspitz

Ich bin überzeugt und werde sicherlich noch häufiger von Beaujolais berichten! Zum Finale gab es dann einen traumhaften Kalbstafelspitz auf Couscous – ein toller Abend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alpenmenü mit Julia Dorandt

Kochkurs 2010 Nil

Am Sonntag hatten wir einen wunderbaren Kochkurs zum Thema Österreich und Alpenmenü. Durch den Tag begleitete uns die super sympathische und sehr kompetente Julia Dorandt mit vielen Tips und Tricks und interessanten Anekdoten aus der Welt des Kochens. Es war eine lustige Truppe – wir hatten viel Spaß!

Das Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen:

 

  • Raukesalat mit Tiroler Bauernspeck, Dörrpflaumen, Mozzarella und Estragonmyonaise
  • Saibling im Strudelteig, mit Suaeramperbutter und Kohlrabi-Linsengemüse
  • Kalbstafelspitz mit Bouillongemüse, Meerretichsauce und Rhabarber
  • Nougatbuchteln mit Vanillesauce und Aprikosenröster 
Das Menü war super lecker und hatte einen prima Spannungsbogen. Dazu gabe es grünen Veltliner (tja aber von wem ?) und Sancti Pauli (Tempranillo aus Valdepenas nicht St. Pauli ;). 
Ein rundum gelungener Tag ! 
 
Kochkurs 

 

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Hamburger Weinfrühling 2010

Weinfrühling 2010 diverse

Die Weinmessen boomen ja gerade in Hamburg – der WeinFrühling war unerwartet ein absoluter Höhepunkt: in  zwei Sälen der historischen Börse präsentierten überwiegend deutsche Winzer ihr Angebot. Das Durchschnittsalter der Besucher war gefühlt deutlich höher wie sonst – es waren viele Stammkunden hier, um ihre Jahresbestellung abzugeben. Die Stimmung war angenehm entspannt und wir haben viele hochinteressante Gespräche geführt und tolle neue Weine entdeckt.

Schon zum Start einen sehr leckeren Riesling brut (Flaschengärung) vom Weingut Agritiushof (1). Bei Rinklin gab es wieder eine wunderbare Dekoration und sehr schönen Spätburgunder im Holzfass (für die Woche) und aus dem Barrique (Festtagswein) – schön eingebundenes Holz, würzig, langer Abgang.

Den Tages-Sieger gab es dann schon bei Winedelight (3): Sparkling Merlot-Cabernet-Shiraz von Wisdom Creek aus Australien. Schon die Nase war umwerfend. Und der Geschmack: eine intensive Wucht von Beeren und Schokolade: ein aussergewöhnliches Erlebnis!

Vom Weingut Nikolai (4) ein klasse Riesling Spätlese (Erbacher Steinmorgen) – Fassprobe am Montag abgefüllt: gute Mineralität , schöne Frucht.

Bei Mohr-Gutting (5) gab es klassischen Spätburgunder – würzig, kräftig. Die  Kreuzung Dorsa (Dornfelder und CS) hat mir nicht zugesagt.

Johannes Schmitz (Weingut Rebenhof – 6) hat uns sehr gute, trockene Rieslinge mit perfekter Mineralität präsentiert (z.B. den Zero mit <1g Restzucker). Wir hatten ein tolles Gespräch über Messen, Blogger und Wein. Den Sonderpreis gibt esfür das Olivenbrot (hat seine Frau gebacken) – fantastisch!

Als Franken im Exil haben wir uns sofort beim Winzerkeller Stetten (7) wie daheim gefühlt und viel gelacht. Den Sonderpreis gibt es hier für die superleckere Blut- und Leberwurst, die ging auch weg wie warme Semmeln. Von den Weinen fand ich Domina sehr gut (Portugieser).

Bei Winkels-Herding (8) gab es sehr guten Dackenheimer Liebesbrunnen Viognier (Fassprobe vom Mittwoch) und einen sehr guten Gewürztraminer – und Saumagen 🙂

Und zuletzt noch einen Höhepunkt vom Weingut Hellershof-Zilliken (9): – Riesling Spätlese: perfekte Süße, Mineralität – genau unser Geschmack!

Fazit: Viel zu wenig probiert, viel neues und tolles kennengelernt und viele tolle Gespräche geführt. Dies war eine der schönsten Weinmessen der letzten Jahre in Hamburg: viel Angebot, viel Liebe zum Detail und sehr entspannte Atmosphäre und Publikum. 

Agritiushof Rinklin winedelight
Nikolai Mohr-Gutting Rebenhof
winedelight Winkels-Herding Hellershof-Zilliken
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