Mon Pra

1990 Conterno e Fantino in Monforte d’Alba Große Überraschung: frisch, erstaunliche Frucht und leichter
goudron, sehr schöne Tannine, fast ein Barolo und doch ganz
anders (der kleine Anteil Barbera macht offensichtlich etwas
aus, und dann sicher auch die Vinifikation- obwohl nicht mehr
schmeckbar hat dieser Wein sicher piccoli botti di rovere
gesehen). Am Tag darauf noch besser, sehr harmonisch und sehr
gut zu trinken. Ob seinen Jahrgangsnachfolgern ähnliches Lob
gebührt, wird sich zeigen: ich bin skeptisch, da seit 1991
Cabernet hinzugekommen ist; ein Fläschchen 97er ist noch da
–> in Bälde, diesmal mit den Freunden (der hier ist quasi
bei der letzten Probe übrig geblieben ..)

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Podere di Sorano,

1999 Ascheri Nach langer Zeit mal wieder einen Barolo gekauft, und die
ganze Woche darauf gefreut! Bereits mittags geöffnet und nach
2 Stunden das erste mal verkostet: noch sehr verschlossen aber
tolle Frucht und die typische braune Barolo Tönung.

Nach 5 Stunden offen, ganz gut – aber leider ein Bitterton der
nicht vergehen wollte. Die Farbe war auch wieder mehr im
rötlichen – von diesem Jahrgang haben wir uns mehr erwartet
!

Aber dafür haben wir das Spiel des Jahres gespielt: Zug
um Zug
– zu fünft total anders, aber genauso spannend
(siehe auch: Il
Moscato
)

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LE ROCCHE DI CASTIGLIONE FALLETTO

1978 Bruno Giacosa August 2004: Flasche Nr. 0906 von 6440
Grandioser, wunderbarer Barolo; dies war meine letzte Flasche, mit 26 Jahren perfekt gereift, aber kein Hauch von Alter.
Es wird ja manchmal der 78er von Giacosa als einer der größten Barolo gepriesen, aber dieser hier mit dem weißen Etikett gefällt mir noch besser; vom Roten hab ich noch ein Fläschchen, dann könne wir das ja testen, liebe Freunde-ich freue mich schon darauf.
Dies war der Höhepunkt eines tollen Barolo-Abends im August (gute Weine schmecken immer!); sonst wurde verkostet:
Giacosa Villero 1982 (weiß)
Vietti riserva ‚Villero‘ 1982
Vietti Rocche 1982
Vietti Rocche 1978

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Barolo Rocche

1974 Die letzte Flasche dieses grandiosen Weines; leider hätte ich mich daran halten sollen, den Wein dann zu trinken, wenn er am besten schmeckt, und das war vor 4 Jahre: die damls getrunkene Flasche war einer der besten Barolo überhaupt – neben einem 78 Giacose Rocche (weißes Etikett!). Jetzt ist er schon etwas zu alt, aber immer noch spannend im seiner Aromatik.

Das Haus Vietti machte immer betont traditionellen Barolo – das bezieht sich auf meinen Horizont, und der endet 1990. Bis dahin ein absoluter Spitzenerzeuger mit seltenen Enttäuschungen (Barolo 83). Leider sind auch hier die Preise davongelaufen.

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Barbera Vigna Martina

1997 Fantastischer Barbera von Elio Grasso, tiefdunkel im Glas, herrliche Fruchtaromen, mächtig, doch keine Spur alkoholisch trotz 14,5%, kein junges Holz schmeckbar. (Himmelfahrt 2003)

Einige 89er und 90er Barolo dieses Meisters schlummern noch im Keller, kommen demnächst mal ans Licht. Seinen Barbera, speziell den Vigna Martina, schätze ich sehr. Das bestätigt dieser grossartige Wein.

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