Sassone

2001 Azienda Agricola Spinsanti Die Sommerpause (der Kritiken) ist endlich vorbei und dieser Wein passt gut
zur herbstlichen Stimmung: kräftig, schwer, würzig , tiefdunkel im Glas ,
sehr fruchtig, dicht und komplex.

Blaubeeren, etwas Kirsch und viel frucht im Mund … sehr schön, aber nicht
der Hit.



Nur in den Marken und in der DOC Montepulciano d’Abruzzo ergibt diese
autochthone Rebsorte beste Ergebnisse. Hier ist auch die Azienda Agricola
Spinsanti beheimatet. Das Gut ist seit 1973 in Familienbesitz, doch Wein
wird hier erst seit 1998 erzeugt. Von den zwölf Hektar sind nur fünf mit
Reben bepflanzt, die aber ein beträchtliches Alter von 50 Jahren aufweisen.
Catia Spinsanti ist für die Weine verantwortlich und erzeugt dort mit
Einsatz und Leidenschaft Weine, die die unverwechselbare Identität des
Terroirs zum Ausdruck bringen und auf dem internationalen Parkett mitspielen
können. Die niedrigen Erträge, von Hand selektierte Trauben und die
persönliche Überwachung bis zur Abfüllung sind ein weiterer Garant für
Qualität. Außerdem wird nach den ökologischen Kriterien der „Lotta
Integrata“ gewirtschaftet.

(Dagmar Willich in Welt.de)

Den langen Abgang vermisse ich allerdings, vielleicht liegt’s aber auch
daran, dass ich auf den Decanter verzichtet habe.

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Selvapiana Riserva

1990 Francesco Giuntini in Rufina Er wird seinem Ruf gerecht, gut haltbar zu sein. Schön gereifter Chianti,
kein Kirschsaft, aber gute Tannine und gesunde Säure, die ihm durchaus noch
eine Zukunft versprechen. Macht Spaß zu trinken, zeigt sich in besserer Form
als der Riserva 90 von Felsina (auch gerade getrunken, war nicht schlecht
und besser als die 90er Rancias, die ich erinnere). Wie ist wohl der
Buccerchiale 90? Demnächst bei den Weinfreunden mal ein Selvapiana-Session;
da ist genug da.

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Mon Pra

1990 Conterno e Fantino in Monforte d’Alba Große Überraschung: frisch, erstaunliche Frucht und leichter
goudron, sehr schöne Tannine, fast ein Barolo und doch ganz
anders (der kleine Anteil Barbera macht offensichtlich etwas
aus, und dann sicher auch die Vinifikation- obwohl nicht mehr
schmeckbar hat dieser Wein sicher piccoli botti di rovere
gesehen). Am Tag darauf noch besser, sehr harmonisch und sehr
gut zu trinken. Ob seinen Jahrgangsnachfolgern ähnliches Lob
gebührt, wird sich zeigen: ich bin skeptisch, da seit 1991
Cabernet hinzugekommen ist; ein Fläschchen 97er ist noch da
–> in Bälde, diesmal mit den Freunden (der hier ist quasi
bei der letzten Probe übrig geblieben ..)

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I Capitelli

2000 Roberto Anselmi Dieser im Recioto / Passito – Verfahren erzeugte Süßwein aus dem Veneto
offenbart deulich den Botrytis-Befall seiner Trauben – Noten von Mandeln,
Marzipan, etwas (Sauer)kirschen, viel Schmelz, viel Süße, die durch die
ordentliche Säure sehr gut abgepuffert ist. Am Gaumen vielschichtig und
komplex, extraktreich, aus dem Holz Karamellnoten. 90 Punkte

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