Beaujolais Probe mit Hendrik Thoma

diverse 2010 Nil

Rendezvous mit den Weinen des BeaujolaisBeaujolais im Nil mit Hendrik Thoma

Eigentlich hatte ich von den Weinen nicht viel erwartet – was für ein grandioses Vorurteil! Hendrik hat uns mit viel Spass und Geschichten durch die Welt der Beaujolais geführt. In drei Flights gab es:

  • Maxim'om (Chiroubles 2006) – Domaine David Duthel: schon die erste Überraschung, sehr fein und elegant
  • La Roilette Vieilles Vignes (Fleurie 2008) – Domaine Bernard Metrat: nicht so mein Favorit
  • Saint-Amour (Saint-Amour 2008) – Domaine du Clos du Fief: genial!
  • Cuvee Confidentielle (Brouilly 2009) – Henry Fessy: Banane, Lakritz als klare Primärfrucht noch sehr jung aber toll
  • La Chapelle (Cote de Brouilly 2006) – Chateau Thivin: sehr erdig und mineralisch
  • Vieilles Vignes (Julienas 2005) – Domaine Les Mouilles: ledrig, animalisch, Alterstöne, Maggi
  • Regnie (Regnie 2008) – Domaine Jean-Michel Gaudet
  • Vignes de 1939 (Chenas 2007) – Domain pascal Aufranc: MINERALISCH! (sagt Hendrik soll ich bloggen 🙂
  • Morgon (Morgon 2009) – Domaine Marcel Lapierre: Trüffel, Erde nicht über 14 Grad trinken! ganz lecker !
  • Climat Champ de Cour (Molin-A-Vent 2008) – Domaine Richard Rottiers
  • Clos de Rochegres (Moulin-AVent 2005) – Chateau des Jacques

 

Kalbstafelspitz

Ich bin überzeugt und werde sicherlich noch häufiger von Beaujolais berichten! Zum Finale gab es dann einen traumhaften Kalbstafelspitz auf Couscous – ein toller Abend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alpenmenü mit Julia Dorandt

Kochkurs 2010 Nil

Am Sonntag hatten wir einen wunderbaren Kochkurs zum Thema Österreich und Alpenmenü. Durch den Tag begleitete uns die super sympathische und sehr kompetente Julia Dorandt mit vielen Tips und Tricks und interessanten Anekdoten aus der Welt des Kochens. Es war eine lustige Truppe – wir hatten viel Spaß!

Das Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen:

 

  • Raukesalat mit Tiroler Bauernspeck, Dörrpflaumen, Mozzarella und Estragonmyonaise
  • Saibling im Strudelteig, mit Suaeramperbutter und Kohlrabi-Linsengemüse
  • Kalbstafelspitz mit Bouillongemüse, Meerretichsauce und Rhabarber
  • Nougatbuchteln mit Vanillesauce und Aprikosenröster 
Das Menü war super lecker und hatte einen prima Spannungsbogen. Dazu gabe es grünen Veltliner (tja aber von wem ?) und Sancti Pauli (Tempranillo aus Valdepenas nicht St. Pauli ;). 
Ein rundum gelungener Tag ! 
 
Kochkurs 

 

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Hamburger Weinfrühling 2010

Weinfrühling 2010 diverse

Die Weinmessen boomen ja gerade in Hamburg – der WeinFrühling war unerwartet ein absoluter Höhepunkt: in  zwei Sälen der historischen Börse präsentierten überwiegend deutsche Winzer ihr Angebot. Das Durchschnittsalter der Besucher war gefühlt deutlich höher wie sonst – es waren viele Stammkunden hier, um ihre Jahresbestellung abzugeben. Die Stimmung war angenehm entspannt und wir haben viele hochinteressante Gespräche geführt und tolle neue Weine entdeckt.

Schon zum Start einen sehr leckeren Riesling brut (Flaschengärung) vom Weingut Agritiushof (1). Bei Rinklin gab es wieder eine wunderbare Dekoration und sehr schönen Spätburgunder im Holzfass (für die Woche) und aus dem Barrique (Festtagswein) – schön eingebundenes Holz, würzig, langer Abgang.

Den Tages-Sieger gab es dann schon bei Winedelight (3): Sparkling Merlot-Cabernet-Shiraz von Wisdom Creek aus Australien. Schon die Nase war umwerfend. Und der Geschmack: eine intensive Wucht von Beeren und Schokolade: ein aussergewöhnliches Erlebnis!

Vom Weingut Nikolai (4) ein klasse Riesling Spätlese (Erbacher Steinmorgen) – Fassprobe am Montag abgefüllt: gute Mineralität , schöne Frucht.

Bei Mohr-Gutting (5) gab es klassischen Spätburgunder – würzig, kräftig. Die  Kreuzung Dorsa (Dornfelder und CS) hat mir nicht zugesagt.

Johannes Schmitz (Weingut Rebenhof – 6) hat uns sehr gute, trockene Rieslinge mit perfekter Mineralität präsentiert (z.B. den Zero mit <1g Restzucker). Wir hatten ein tolles Gespräch über Messen, Blogger und Wein. Den Sonderpreis gibt esfür das Olivenbrot (hat seine Frau gebacken) – fantastisch!

Als Franken im Exil haben wir uns sofort beim Winzerkeller Stetten (7) wie daheim gefühlt und viel gelacht. Den Sonderpreis gibt es hier für die superleckere Blut- und Leberwurst, die ging auch weg wie warme Semmeln. Von den Weinen fand ich Domina sehr gut (Portugieser).

Bei Winkels-Herding (8) gab es sehr guten Dackenheimer Liebesbrunnen Viognier (Fassprobe vom Mittwoch) und einen sehr guten Gewürztraminer – und Saumagen 🙂

Und zuletzt noch einen Höhepunkt vom Weingut Hellershof-Zilliken (9): – Riesling Spätlese: perfekte Süße, Mineralität – genau unser Geschmack!

Fazit: Viel zu wenig probiert, viel neues und tolles kennengelernt und viele tolle Gespräche geführt. Dies war eine der schönsten Weinmessen der letzten Jahre in Hamburg: viel Angebot, viel Liebe zum Detail und sehr entspannte Atmosphäre und Publikum. 

Agritiushof Rinklin winedelight
Nikolai Mohr-Gutting Rebenhof
winedelight Winkels-Herding Hellershof-Zilliken
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Weinprobe bei Helmut

diverse 2010 diverse

Mal wieder eine wunderbare Weinprobe bei Helmut. Erkannt haben wir nichts, aber nah dran waren wir 😉

Zum Start zwei wunderbare Grauburgunder (beide monvarietal (C) Reiner 🙂  

  • Oberrotweiler Eichberg Grauburgunder Spätlese trocken 2002
    • sieht aus wie Auslese, erinnert an Sauvignon oder Veltliner
    • Apfelarome
    • sehr wenig Säure
  • Zind Humbrecht Pinot Gris 1995
    • wie ein perfekter Rieslin, tolle Säure und Mineralität
    • schöne süße Frucht
    • wirkt deutlich jünger 
  • Ribera del Duero: Tinto Pesquera 1991
    • international
    • südlicher Touch (da waren wir schon auf der Spur …)
  • Vinya Selva De Mar – Mas Estela 2001
    • erinnert mich an die frühen Schaefer Weine
    • Lakritz, tolles Holz
    • mein tagessieger 🙂
  • vinas viejas : leda 2001
    • deutliche Tannine
    • Aromen von Pflaume
    • nicht mein Favorit 

und hier die Bilder:

 

Oberrotweiler Eichberg Grauburgunder Spätlese trocken 2002 - 91 on Twitpic Zind humbrecht Pinot Gris 1995 - 91 on Twitpic Ribera del Duero: Tinto Pesquera 1991 on Twitpic Vinya Selva De Mar - mas estela 2001 on Twitpic vinas viejas : leda 2001 on Twitpic

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25. Hamburger Weinsalon 2010 (2ter Tag) – Teil 2

25. Hamburger Weinsalon 2010 (2ter Tag) – Teil 2 2010 diverse

Unter vielen Weinen der Kategorie ‚kann man trinken, ist aber nichts für die Ewigkeit’ und neben den bereits im vorigen Post genannten Weingütern stachen vor Allem die Weine von 4 Weingütern (eigentlich eher 3 ½ ) auf dem Weinsalon heraus:

Wein- und Sekthaus Aloisiushof / Weingut Stern / PinoTimes

Die zwei Cousins betreiben jeweils ihr eigenes Weingut und bringen ganz besondere Weine als Kooperation unter dem Label ‚PinoTimes’ auf den Markt. Als ‚Entdeckung des Jahres 2010’ gekürt und allseitig hoch gelobt; ich schliesse mich hiermit an!

Mein Lieblingswein auf diesem Gemeinschaftsstand war der Pinot Noir 2007 von PinoTimes. Ein schmeichelnd weicher Pinot Noir mit zarten Vanilleklängen und einer gehauchten Himbeer(!)-Note. Der Winzer riet mir, ihn unbedingt mindestens 2 Stunden zu dekantieren, da er sich direkt aus der Flasche üblicherwiese etwas kratzbürstig zeigt. Ich gedenke seinem Ratschlag zu folgen.

Nur sehr knapp dahinter (obgleich im Katalog höher bewertet)ordne ich den Spätburgunder trocken 2007 des Weingut Stern ein. Dieser ist ebenfalls ein richtiger Mundschmeichler, lässt jedoch die spannenden Noten des PinoTimes vermissen (aber nur ein ganz kleines Bisschen).

Auf der Weissweinseite gab es den Riesling Ambrosia 2008 des Wein- und Sekthaus Aloisiushof zu geniessen. Einer der wenigen Rieslinge, welche noch von wurzelechten Reben stammen. Der Boden (Rotliegendes) gibt ihm eine zarte Note, welcher man Schluck für Schluck hinterherschmeckt aber sie nie ganz ‚festzunageln’ vermag. Ein richtiger Suchtwein!

Szigeti 

In besonders guter Erinnerung bleibt mir der Besuch an diesem Stand. Charmant führte mich Herr Viehhauser durch die Sektwelt von Szigeti. Ungewöhnlich (und sehr lecker!) war der Welschriesling Sekt, eine Rebsorte, die ich noch nie probiert hatte. Meine großen Favoriten waren aber der Muskat Sekt mit einer herrlichen Würze, die von einer keck züngelnden Würze begleitet wurde und der Rosé Sekt mit einer kaum zu erahnenden Bitternote.

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