22. Hamburger Weinsalon
22. Hamburger Weinsalon 2007 Sonstiges
Hallo liebe Weinfreunde,
Der 22. Hamburger Weinsalon war super und voller überraschender, toller Weine für mich. Zuersteinmal einmal ein paar Bilder, die Beschreibungen kommen dann tröpfchenweise ...
| Weingut Probst | |
| Wedenbornhof | |
| hatte definitiv die schönsten Visitenkarten :) | |
| Weingut Schindler | |
| Nittnaus | |
| Nepomuk | |
| Thiery Weber | |
| Moser | |
| Kitzler |
Goldener Drache
2003 Dragons's Eye
Der erste Wein aus China bei den Weinfreunden
Da ja gerade China in Hamburg zu Besuch ist, habe ich mal einen chinesischen
Wein probiert ... und ich bin schwer überrascht: Dieser Cabernet Suavignon
wird hervorragend zur Geltung gebracht. Etwas blass in der Farbe, aber klare Nase und ganz klarer Geschmack, sortentypisch ohne die Anpassung an den von vielen gewünschten internationalen Geschmack.
Bei der nächsten Flasche werde ich mehr berichten.
Shiraz
2001 Geoff Merrill
Einer der schönsten Weine der letzten Monate! Explosive Nase nach roten Beeren - da kann man sich erst mal satt riechen.
Am Gaumen eine perfekt ausgewogene (deswegen die Waage als Kennzeichen) Kombination von Frucht und Würze: Beeren, Vanille, Lakritz - sehr weich aber trotzdem eine volle,komplexe Struktur.
Mit der Zeit (Luft) treten die fruchtigen Komponenten in den Hintergrund ohne jedoch die Ausgewogenheit zu beinflussen.
Ein wunderbarer Wein !
Ausbau: 18 Monate in amerikanischen Eichenfässern
Lage: Australien: McLaren Vale
21. Hamburger Weinsalon
Hier schon mal die ersten Eindrücke vom Hamburger Weinsalon 2006
![]() | Die Weine von Fetzer habe ich lange nicht mehr probiert, bin deswegen überrascht über den geradlingen Ausbau des Cabernet Sauvignon 2004: nicht mehr so frucht betont und wuchtig. Sehr schön auch die ökologisch ausgebauten Bonterra Weine. Der Salon Sieger Grant Burge Filsell ist hat mich nicht so überzeugt. |
![]() | Die Weine von Overseas GmbH waren wie immer klasse! Ein ganz untypischer Gewürztraminer mit guter Säure und kräftiger Frucht (Zitrus) von Amor-Bendall. Von Yarraman eine Shiraz/Merlot Cuvet 2003 - perfekt: zuerst sehr dezent im Mund, aber mit der Zeit entwickeln sich vielfältige Aromen. Das ganze zu einem super Preis! Der Pinnotage 2003 von Kleinvallei war genausogut wie beim letzten Mal ! |
| Der 2004 Blaufränkisch von Pittnauer ist sehr zu empfehlen. Der Red Pitt hat zwar einen schönen Namen, war mir aber zu glatt. perfekt dagegen der Pannobile 2003! | ![]() |
![]() | Ganz wunderbar haben uns die Süßweine vom Weingut Tschida gefallen: Besonders der Sämling 88I (Scheurebe).![]() |
| Von Maria Kerschbaum gab es ebenfalls einen sehr schönen Blaufränkisch 2004, der mir besser geschmeckt hat als der Blaufränkisch Reserve - der war mir zu glatt. | ![]() |
![]() | Eine ganz tolle Überraschung waren die Weine von Peter Schandl. Ungewöhnlich und perfekt! Zum Beispiel das Cuvee aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc: ein Traum. Ganz wunderbar auch die Beerenauslese und vor allem der Ruster Ausbruch. Hier gibt es noch einiges zu entdecken! |
| Die Domaine Pöttelsdorf hat sehr schöne Weine mit tollen Namen und tollen Geschichten dazu - mehr gibt es demnächst in einem eigenem Artikel. Herauszuheben sind der Zweigelt 2005 (!!) - kräftige Weichsel-Aromen, besser als der 2003er, und der Attache. | ![]() |
![]() | Die Weine von Kurt Angerer sind sehr mineralisch. Am besten hat mir dieses Jahr der Kies 2005 gefallen. Spies und Loam sind mir diesmal zu trocken. |
Sensationellen Sekt gibt es von Szigeti: Wir haben zwar nur den Pinit Noir Rose verkostet (und waren begeistert), aber freuen uns schon auf Muskat oder Zweigelt oder Traminer ... | ![]() |
![]() | Von Zuschmann gab es sehr gute Veltliner (insbesonderer der 2003er), einen sehr schönen Traminer 2004, aber der Hammer ist der komplexe, lang anhaltende Eiswein! Ein toller Desert-Wein zu einem sehr günstigem Preis! |
Herdade Dos Lagos Reserva
2003 Sociedade Agricola Herdade dos Lagos
Portugal
Ein Bremer Reeder macht sich auf nach Portugal. Nach Korkeichen und Schafen gibt es nun hochwertigen Wein.Der Reserva 2003 aus Syrah und Aragonez gekeltert und ein Jahr im Barrique gelagert ist toll gelungen: ein sehr schönes Bouqet von Pflaume, Trauben; würzig, weiche Tannine und sehr dezent eingebundenes Holz. Ein spannender, vielschichtiger Wein - macht viel Spaß!
Los Vascos Chardonnay
2005 Domaines Barons de Rothschild
... da schmeckt man ja das Holz gar nicht ... kein Wunder, wenn auch keines
verwendet wird!
Ein ganz wunderbarer Chardonnay aus Chile: Goldgelbe Farbe, sehr fruchtige
Aromen von Pfirsich und Melone. Dicht am Gaumen mit vielen Nuancen und sehr
cremig.
Langer und intensiver Abgang. Empfehlung: unbedingt probieren!
Dazu haben wir mal wieder Jambo von
Kosmos gespielt: ein sehr spannendes, und abwechslungsreiches Handelsspiel,
welches offen bis zum Ende ist.
20. Hamburger Weinsalon
Wunderbare Weine gab es wieder auf dem 20. Hamburger Weinsalon - die folgenden Notizen sind in der Reihenfolge der Verkostung.
![]() | schöne fruchtige Rieslinge mit feiner Säure von Gunderloch:
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Die Etiketten von Hollerith fallen wirklich auf und der Inhalt noch mehr:
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![]() | Sehr gut gefallen haben mir die Weine von Bründelmayer:
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Bei United Vineyards - Pfneisl Österreich hat mir der klassisch ausgebaute
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United Vineyards - Pfneiszl Ungarn hat diesmal im direkten Vergleich besser abgeschnitten:
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![]() | Die Overseas Wines Gmbh hat mal wieder unglaubliche Weine präsentiert z.B mein absoluten Tagessieger aus Neuseeland:
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Die Weine von Scheiblhofer sind alle erst 2 Monate in der Flasche (aus franz. Barriques) - aber zeigen schon prima was sie können:
| ![]() |
![]() | Super Tuscanies bietet Capanelle - insbesondere der reinrassige
Der international ausgebaute
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| Das Weingut Beck hatte den besten Zweigelt 2003 - auf die Süßweine bin ich das nächste Mal gespannt ! | ![]() |
![]() | und der St. Laurent hat mir am besten beim Weingut Dopler geschmeckt - dem größtem Anbauer von St. laurent in Österreich. |
Mountadam Shiraz
2000 Mountadam Vineyards
Leider ist dies die letzte Flasche dieses tollen Shiraz...
Eine kräftige Nase mit vollen Aromen von Pflaume und Heidelbeeren. Im Mund
ebenfalls würzig und druckvoll mit vielschichtigen Noten von Beeren, Vanille
und etwas Pfeffer. Geruch und Geschmack harmonieren perfekt.
Dieser Wein hat mir viel Spaß gemacht!
Beginn des neuen Jahres HSK
Welt
Nach Silvester erst mal ein paar Tage Pause, dann mit Gunda zum Start des
Weinjahres einen 2002 Altenberg aus Kanzem von von Othegraven; wie mein
Liebling aus 2003 ein sehr schöner, reintöniger Riesling mit wunderbarer
Rieslingfrucht.
Der neue Sancerre von Ehret war ein Problem: (hab jetzt vergessen, welcher
das exakt war .. wird nachgeliefert) relativ verschlossene Nase, im Mund
dann sehr typische Sauvignonfrucht, am Gaumen jedoch extrem bitter (nun ist
das Bitterempfinden wohl sehr individuell, denn Gunda meinte, so bitter sei
er nun doch nicht wie ich täte, na ja); doch nach 2 Tagen im Kühlschrank war
das dann weg und es entpuppte sich ein schöner Sauvignon. Wegen des
Bittertons hatte ich plötzlich Lust auf einen Süßen und da kam mir eine
Flasche Niederhäuser Hermannshöhle 1997 Riesling Spätlese von Dönnhoff
gerade recht; doch welch eine Enttäuschung: stinkt (Böckser?), der Kork
riecht sehr metallisch (das wären mal ganz spezielle Mineralien - ein
bißchen Ironie muss sein, auch soche mit dem Holzhammer!), die Flasche
schmeckt einfach nicht, der Gestank geht dann zwar leidlich weg, aber ein
Rest steht nach 10 Tagen noch im Kühlschrank.
Dann war da noch die Spätburgunderprobe bei Michael mit sehr schönen Weinen
und einem Superkork, aber davon soll ein anderer Freund berichten (bei
Burgundern fühle ich mich nicht firm und bewerte immer sehr niedrig).
Sehr gut auch der Riesling 2003 Königsschild vom Weingut Tesch aus
Langenlonsheim, der letzte aus einem Probierpaket mit 2003er Rieslingen, die
durch die Bank prima geschmacket haben, sehr sauber gemacht, reintönig und
klar, in 2003 ein echter Erfolg und eine Empfehlung an die Freunde.
Die Probe bei Mövenpick mit Burgundern und Südfranzosen (wer kommt
eigenlich auf diese Kombination Mr. Brügesch?) war für uns (Ole, Reiner,
Judith und ich) recht aufschlussreich, wobei ich mich mit Ole auf die
Südfranzflaschen beschränkt habe.
Zwei Weine fanden wir überragend: einmal den La Torre (100%
Mouvedre) 2002 (im Roussillion sehr gut) von Gardies, wo
schon der einfache Milleres prima war. Die Tanninstruktur und -qualität des
La Torre ist unglaublich, der Wein schmeckt jetzt schon
ausgezeichnet; wie weit er sich in nächster Zeit verschließen wird, wird
sich zeigen. Ich habe dann am Wochenende mit Sven sowohl den 1999
Tautavel als auch den 1999 La Torre von Gardies getrunken, und wir waren von
beiden sehr angetan. La Torre ist noch lange nicht auf dem Höhepunkt und
wird sich gewiß noch verbessern (mir schmecken die Weine von Gardies besser
als die von Gauby, die ich meist sehr unzugänglich empfinde-aber
vielleicht verstehen wir das ja nicht). Zurück zur Mövenprobe: der
zweite Star war Un Peu de Toi 2001 von Ch. Valflaunes: tolles
Mundgefühl, perfekte Balance von Säure, Frucht und Tannin, schönste
Cassis-Aromen, rinnt geil die Kehle runter und bleibt lang da, einfach super
(wer erinnert sich noch an den La Favorite 1998? Soll jetzt groß sein-hab
noch ein paar Flaschen, wer hat Lust?). Gut waren noch folgende Weine:
Sortilege 2000 von Daumary, Pic St. Loup (auch sehr gut)
St. Antonin, Magnoux 2001, aus Faugeres
Les Terasses Grillet 2001, Moulinier, St. Chinian (zu teuer)
Dom. Laporte, Sumeria, Roussillion (sehr verschlossen mit viel
Tannin)
Copy Santa 2001, Pierre Clavel: die Euphorie, mit der in den letzten Wochen
über diesn Wein geschrieben wurde (bis zu 92 XY-Punkte) konnten wir nicht so
recht nachvollziehen; da fehlen doch etwas Dichte, Eleganz und Struktur.
Trotzdem schätze ich die Weine (Copa Santa) - insb. den 98er - von Clavel
sehr und ich möchte sie nicht missen, aber gegen den Valflaunes bekam er
keinen Stich.
Dann war da noch der Port du Ciel 2000, La Negly: da waren wir etwas
enttäuscht, zwar viel Mineralität (Graphit meinte Brüg., aber ich kau doch
nicht am Bleistift), aber da fehlte doch die Eleganz und der Charme; wann
kommt der zurück? Da er 4mal soviel kostet wie der Valflaunes, aber
nur halb so viel Spaß macht, kann sich jeder selbst einen Reim drauf machen
(übrigens: in dieser Verfassung ist das kein Parkerwein, gemeint ist der
Stil, der P. oft angedichtet wird; aber Parker versteht mehr vom Wein als
praktisch alle seine Feinde: viel Feind, viel Ehr).
Gestern (18.1.05) war dann noch ein kleines Abendessen mit Erika und Peter
mit heißem Vacherin und einem wunderbaren Arbois 2000 Reserve du Caveau aus
der Caveau de Bacchus des Lucien Oviet, einem echten Original (den müsst ihr
mal besuchen, echt urig); dieser sehr odidativ ausgebaute Chardonnay passt
ungemein gut zum Essen. Die Rotweine waren allesamt mager: der Solabal 2001
Crianza hatte schwachen Kork, der Les Terrasses 1994 von Palacio ist total
hinüber (der sieht zwar noch recht kernig aus, hat aber überhaupt keine
Aromen) und der Erigone 1999 macht auch keinen Spaß. Umsomehr dagegen eine
kleine Flasche Scheurebe Auslese 1998 Haardter Mandering vom Weingut
Weegmüller (direkt neben Müller-Catoir, das exakte Pendant hab ich auch im
Keller, beim nächsten Mal ein direkter Vergleich, so aus dem Gedächtnis war
der Müller doch noch eine Spur tiefer)
Die Sekte hab ich vergessen (Gunda liebt sie so sehr), beide sehr
gut:
Hans Lang ,1997 Riesling extra Brut (der beim Weingut noch erhältliche
normale Rieslingsekt in der Magnum von 1994 ist eine Sensation, das ist der
vom Brunch am 12.12 um 12 Uhr!!). Dann
Reinhardt und Beate Knebel Brut ? (gestern getrunken, Flasche heute schon
im Container, vielleicht ist noch eine unten): hat uns auch sehr gut
gefallen, wie fast alles von Knebel.
Weihnachten und Silvester
2004 HSK
Der Stern zu Bethlehem hat uns wieder nicht erleuchtet, stattdessen die
entsetzliche Flut im Indischen Ozean, die uns die Banalität unseres Strebens
nach Genuss vor Augen führt. Dennoch haben wir maßvoll ein paar Weine
getrunken, von denen wir berichten wollen.
Am ersten der Weihnachtstage war alles noch ganz harmlos; die ewige Gans
mit all der vielen Arbeit, dem ewigen Stress und der unvermeidlichen
Entäuschung (wer hat schon mal die ideale Gans gesehen?) wurde einfach nicht
gekauft, statt derer ein wunderbarer Rehrücken vom Frischeparadies und dazu
ein Blauer Spätburgunder 1990 SJ von Johner
, der sich prächtig mit schönsten
Burgunderaromen präsentierte. Da man bei Knaben dieses Alters nie genau
weiß, wie sie sich gehalten haben, habe ich als Ersatz noch einen
Spätburgunder 1998 von Bernhard Huber dazugestellt, den ich dann nach den
Feiertagen genießen wollte, doch was für eine Enttäuschung: dieses dünne
saure Gurkenwasser quälte mich 2 Tage, immer in der vergeblichen Hoffnung,
vielleicht doch noch etwas Klasse zu zeigen, doch leider nichts. Genau
dieser Wein wurde von Paula B. mal im Magazin der SZ empfohlen; was die Dame
wohl heute dazu sagt (ich glaube weder, dass diese Flasche ein Ausreißer
war, noch dass der nochmals wiederkommt. Auch im WeinGuide 2001 gibt's dafür
90 Punti!??). Allerdings muss angemerkt werden, dass bei einem unserer
Gelage bei Ole ein Spätburgunder von Huber aus anderem Jahr von mir sehr gut
beurteilt wurde.
Dazwischen wollte ich mir was Gutes antun und habe einen
Chateauneuf-du-Pape 1999 Reserve von La Vieille Julienne geöffnet. Das ging
dann los wie beim Huber: schauerliche Aromen strömten aus dem Glas, doch
hier gab es Hoffnung auf Besserung mit dem Faktor Zeit, und die Quanten
sprangen zu meiner Freude so heftig durch die Flasche, dass es in den
nächsten 24 Stunden ein schöner Genuss wurde, aber im Augenblick kein großer
Wein. Die 1999-er aus dem französischen Süden sind z.Z. sehr unterschiedlich
in Form; eine Woche vor Weihnachten wollte ein Kollege eien Empfehlung für
Weihnachten, und dazu habe ich den 1999-er Le Cedre raufgeholt und
verkostet: vollkommen verschlossen, auch nach 24 Stunden kaum zu trinken,
hier glaube ich aber fest an eine -vielleicht große- Zukunft. Dann gab's
zwischen den Jahren noch 1999 Cuvee Prestige Rasteau von Domaine de la
Soumade: sehr feiner Wein mit schöner Aromatik und sehr guten Tanninen,
entwicket sich an der Luft nicht sehr gut, d.h. nach 24 Stunden leicht
störende Oxitationsaromen, woraus man allerdings nicht auf das
Lagerungspotential schließen sollte; oberdrein ist die Tatsache, dass ein
sehr gut schmeckender Wein sich nach mehreren Stunden nach dem Öffnen zum
schlechteren wendet, überhaupt kein Kriterium, um den Wein abzuwerten, wie
es häufig geschieht. Ein Wein ist zum Trinken mit Freunden da und nicht zum
Herumdoktern. Anders verhält es sich, wenn der Wein durch Luft gewinnt, was
bei guten, traditionellen Barolo manchmal viele Stunden dauern kann.
Von der Silvesterfeier sind mir neben Lucies tollem Buffett noch zwei
Sachen in Erinnerung: ein Gourt de Mautens 2001 und ein Chateauneuf-du-Pape
1999 von der Domaine Clos Du Cailloux. Beim letzteren merkt man doch, dass
die Edelcuvees (Quartz und Reserve) dem Wein Stoff und Struktur stehlen, die
Nase ist sehr typisch, doch der Körper hat nicht genug Kraft. Das ist beim
Mautens anders, doch auch der ist nicht in Hochform, die Aromen sind
undifferenziert, es fehlt die ursprüngliche Eleganz und Feinheit, der Wein
wirkt z.Z. wie eine Baustelle, die noch ein paar Jahre auf ihre
Fertigstellung wartet; doch dann kann man viel erwarten.
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