Mai 222012
 

Weine mit Stil und sehr launisch und mit viel Spass von Hendrik moderiert – das ganze in einem swimming home, also war der wankende Horizont nur den Arbeitsbedingungen geschuldet !

Viel Neues aus Frankreich mit der Klassifikation, aber das könnt ihr woanders nachlesen – hier nun zu den Weinen:

1. Le Décalé Fun ~ Der originelle Stimmungsmacher

  • Crémant de Loire, Brut Château de la Presle : perlig, samtig, komplex, schöne Frucht (87)
  • Cuvée Faustine, Rosé 2010, Domaine Abbatucci, Korsika : gar nicht mein Ding, teuer

2. Le Décontracté ~ Der Entspannte

  • La Poule Blanche 2011, Sacha Lichine, Vin de France : leicht, flach , die Mineralität schmecke ich gar nicht (85)
  • Syrah 2010, Vin de Pays des Coteaux de l’aArdèche : staubig, kurz, langweilig

3. L’Authentique Naturel ~ Der Unverfälschte

  • Fleurie 2009, Jean Paul Brun, Beaujolais : elegante Frucht, Richtung Burgund, Beaujolais ist ja nicht mein Favorit, aber Fleurie … Super ! Und ein tolles Preis/Leistungs-Verhältnis – das macht Freude! (91)
  • Cahors ‚Les Laquets‘ 2002 Cosse – Maisonneuve ; der „schwarze Wein“ in der Tat – dunkel, schwer, schwarz, Barolo ;), 70% Malbec, Merlot … 20 Monate Holz ohne zu dominieren – perfekt – mein Liebling (93)

4. Glamour ~Der Glamouröse

  • Pouilly-Fumé 2010, Jonathan Pabiot, Loire : rauchig wg. Feuerstein Boden, Zitrus, bitter im Abgang – super interessant, aber nicht was ich den Abend lang trinken könnte (88)
  • Haut-Bergeron 2005 Preignac, Sauternes : Edel, Süß (aber trocken 🙂 – pures Glück ! (94)

 

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Sep 122011
 

Eine gute Idee Wein und Theater zu verbinden: zum Auftakt der Hamburger Theaternacht haben wir uns von Hendrik Thoma in den Hamburger Kammerspielen  in die Vielfalt der Côtes du Rhône Weine einführen lassen:

  • Côtes du Rhône Villages Sablet – Domaine de Plaugier , 2009
35% Grenache, 25% Viognier, 15% Rousasanne, 20% Marsanne, 5% Clairette
blumig, Apfel, Aprikose, Pfirsich komplex aber mir etwas zu „duftig“. Im Abgang deutliche Bittertöne (Marsanne)
  • Côtes du Rhône – Château Mont-Redon, 2010

80% Grenache, 20% Syrah
leicht, helle Beeren, schöne Würze (Pfeffer, Wacholder, Kräuter)

  • Côtes du Rhône – L’Enclave des Papes, Les Coudriers, 2009

75% Grenache, 15% Syrah, 10% Cinsault
fast wie ein Burgunder 😉  sehr weich und rund, tolle Beeren im Mund – mein Fall. Ein toller Bio-Wein!

  •  Côtes du Rhône Villages – Les Grand Serres, Serabel, 2009
65% Grenache, 20% Syrah, 15% Mourvèdre
dunkel, schwer, maskulin, sehr konzentrierte Beeren, Pflaume, Leder – gefällt mir auch sehr gut
  •  Côtes du Rhône Villages Séguret  – Domaine de Mourchon, Tradition, 2009
65% Grenache, 25% Syrah, 10% Carignan
eine Wahnsinns Nase, noch schwerer und tiefer – perfekte Steigerung
  •  Côtes du Rhône Villages Massif d’Uchaux  – Domaine de la Renjarde, 2009
65% Grenache, 17% Syrah,   10% Cinsault, 4% Carignan, 4% Mourvèdre
da sind wir ja schon fast beim Châteauneuf-du-Pape – animalische Nase, Beeren, Würze, Schokolade, Olive und Soja Sauce – ein Hammer, mein Favorit!
  •  Saint-Joseph  – Domaine Alain Voge, Les Vinsonnes, 2007
100% Syrah
sehr erdig, Lakritz , Leder , noch ziemlich verschlossen – nicht mein Fall
  •  Côte-Rôtie  – Château Saint-Cosme, 2009
100% Syrah
ha das macht Spass! Gleich nochmal 100% Syrah – aber ganz anders: runder, tiefer, schön sperrig – gefällt mir viel besser!
Ein extra Lob an die Küche – es gab tolle „Kleinigkeiten“ vom flying Buffet, der Service hatte (schon bei der Verkostung) viel zu tun und war immer perfekt . Super lecker das Boeuf Bourguignon mit getrüffeltem Selleriepüree und die   mousse au chocolat !
Danach der Auftakt zur Hamburger Theaternacht mit „Seine Braut war das Meer“ – Seemannsgarn und Seemannslieder mit Nina Petri (nett), dann zu den Fliegenden Bauten mit Ausschnitten aus dem Programm „La Vie“ der frankokanadischen Zirkusgruppe „The 7 Fingers“  (genial!!!) und zum Abschluss noch etwas open Air  auf der  großen Spielbudenplatzbühne (nett). Ein toller Abend!

 

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Mai 052010
 

diverse 2010 Nil

Rendezvous mit den Weinen des Beaujolais

Beaujolais im Nil mit Hendrik ThomaEigentlich hatte ich von den Weinen nicht viel erwartet – was für ein grandioses Vorurteil! Hendrik hat uns mit viel Spass und Geschichten durch die Welt der Beaujolais geführt. In drei Flights gab es:

  • Maxim’om (Chiroubles 2006) – Domaine David Duthel: schon die erste Überraschung, sehr fein und elegant
  • La Roilette Vieilles Vignes (Fleurie 2008) – Domaine Bernard Metrat: nicht so mein Favorit
  • Saint-Amour (Saint-Amour 2008) – Domaine du Clos du Fief: genial!
  • Cuvee Confidentielle (Brouilly 2009) – Henry Fessy: Banane, Lakritz als klare Primärfrucht noch sehr jung aber toll
  • La Chapelle (Cote de Brouilly 2006) – Chateau Thivin: sehr erdig und mineralisch
  • Vieilles Vignes (Julienas 2005) – Domaine Les Mouilles: ledrig, animalisch, Alterstöne, Maggi
  • Regnie (Regnie 2008) – Domaine Jean-Michel Gaudet
  • Vignes de 1939 (Chenas 2007) – Domain pascal Aufranc: MINERALISCH! (sagt Hendrik soll ich bloggen 🙂
  • Morgon (Morgon 2009) – Domaine Marcel Lapierre: Trüffel, Erde nicht über 14 Grad trinken! ganz lecker !
  • Climat Champ de Cour (Molin-A-Vent 2008) – Domaine Richard Rottiers
  • Clos de Rochegres (Moulin-AVent 2005) – Chateau des Jacques

Kalbstafelspitz

Ich bin überzeugt und werde sicherlich noch häufiger von Beaujolais berichten! Zum Finale gab es dann einen traumhaften Kalbstafelspitz auf Couscous – ein toller Abend!

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