Noch kein Valpolicella im Blog? Zeit wird es und warm genug ist es draussen auch noch – trotz des Gewitters.
Ein toller Sommerwein – fruchtig, würzig, vollmundig und langer Abgang. Sehr komplexe Aromen in der Nase und im Mund. Jeder Schluck bringt neues – schon lange keinen so überraschenden und guten Italiener getrunken und das auch noch günstig!

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Pinot Noir Reserve 2005 Sandbichler Ein Pinot Noir aus Südtirol – damit habe ich irgendwie nicht gerechnet … aber eine tolle Überraschung! Eher Richtung Burgund als Spätburgunder, aber nicht  so sonnenwuchtig wie die Übersee-Varianten. Klassisch in der Farbe und in der Nase – voll und kräftig im Mund (Leder, Beeren, würzig) und langer Abgang: hat mir sehr gut gefallen! 

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Poggio delle Faine 2006 Poggio delle Faine

Ein sehr preiswerter "Super-Tuscan" aus 80% Sangiovese und 20% Cabernet Sauvignon. Ich wollte erst nicht, aber mein Weinhändler hat mich überredet: "Der schmeckt bestimmt". In der Tat!

Komplex in der Nase und im Mund: Beeren, Pflaume, sehr dicht und würzig und sehr langer Abgang. Ich habe noch sehnsüchtig zum Tignanello geblinzelt und and alte Zeiten zurückgedacht, hah das hier ist eine würdige und für den Preis unschlagbare Alternative. Ich bin begeistert!

 

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Chianti Classico Riserva 2001 Marchese Antinori

ich bin nicht so begeistert – ist mir zu rund fast schon flach, wahrscheinlich stört mich der CS.

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Primonero 2005 Li Veli

Ein typisches Cuvee aus Apulien: Negroamaro und Primitivo – Die Klassiker aus dieser Region.  Hinter dem Erzeuger Li Veli stehen die Gebrüder Falvo, welche auch Avignonesi betreuen.

Tiefes, dunkles Rot aber leider etwas schwach in der Nase, da hatte ich mir nach der Beschreibung mehr erwartet. Kräftige, komplexe und süße Beerentöne, allerdings ein im Abgang dominanter Bitterton, der mich stört.

Im  Moment ist dieser Wein noch nicht trinkreif, schaun mer mal … 


P.S. ab sofort kann jeder Kommentare abgeben: einfach auf Kommentar unter dem Artikel klicken und los geht's!

 

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2000 La Casaccia

So, jetzt geht es endlich los bei den Weinfreunden. Und gleich mit einer tollen Überraschung: Gestern haben wir zum Skat Chianti bekommen.

Dieser La Cassacia von 2000 ist auf dem Höhepunkt. Weich und würzig mit sehr schöner Fruchtnote und langen Abgang.

Ein ganz typischer Chianti der mal nicht international ausgebaut ist: macht sehr viel Spaß – da bekomme ich ja wieder Lust auf Italien! 

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2002 Fattoria di Felsina Seltsam, dass der Berardenga noch nicht von mir beschrieben worden ist, wo er doch mein Lieblings-Chianti schlechthin ist!

Dieser 2002 Chianti Classico ist die Wucht. Nach langer Zeit mal wieder einen Italiener zu einem vernünftigen Preis erstanden – und schon direkt nach dem Öffnen bin ich begeistert von der Nase und dem ersten Eindruck im Mund.

Ein klassischer Chianti, im Geschmack nach dem Öffnen noch zu – deswegen kommt er jetzt in den Decanter – aber schon dicht, würzig, fruchtig und vielschichtig.  Ich freue mich auf die nächsten Stunden, und werde berichten!

Eine Stunde später: weich, vollmundig , tolles Kirscharoma …  ein Traum! Das gibt einen Stern mehr!

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2001 Azienda Agricola Spinsanti Die Sommerpause (der Kritiken) ist endlich vorbei und dieser Wein passt gut
zur herbstlichen Stimmung: kräftig, schwer, würzig , tiefdunkel im Glas ,
sehr fruchtig, dicht und komplex.

Blaubeeren, etwas Kirsch und viel frucht im Mund … sehr schön, aber nicht
der Hit.



Nur in den Marken und in der DOC Montepulciano d’Abruzzo ergibt diese
autochthone Rebsorte beste Ergebnisse. Hier ist auch die Azienda Agricola
Spinsanti beheimatet. Das Gut ist seit 1973 in Familienbesitz, doch Wein
wird hier erst seit 1998 erzeugt. Von den zwölf Hektar sind nur fünf mit
Reben bepflanzt, die aber ein beträchtliches Alter von 50 Jahren aufweisen.
Catia Spinsanti ist für die Weine verantwortlich und erzeugt dort mit
Einsatz und Leidenschaft Weine, die die unverwechselbare Identität des
Terroirs zum Ausdruck bringen und auf dem internationalen Parkett mitspielen
können. Die niedrigen Erträge, von Hand selektierte Trauben und die
persönliche Überwachung bis zur Abfüllung sind ein weiterer Garant für
Qualität. Außerdem wird nach den ökologischen Kriterien der “Lotta
Integrata” gewirtschaftet.

(Dagmar Willich in href="http://www.welt.de/data/2005/05/14/718135.html">Welt.de)

Den langen Abgang vermisse ich allerdings, vielleicht liegt’s aber auch
daran, dass ich auf den Decanter verzichtet habe.

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2001 Seltsam, dass noch kein Avignonesi hier erwähnt ist. Hier nun ein sehr
schöner, dezenter Montepulciano



Nach 12 Monaten im Barrique zurückhaltend, aber würzig in der Nase. Sehr
würzig auch im Mund, gute Frucht aber wenig Körper und Abgang. Dezent
und dafür zu teuer.

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1990 Francesco Giuntini in Rufina Er wird seinem Ruf gerecht, gut haltbar zu sein. Schön gereifter Chianti,
kein Kirschsaft, aber gute Tannine und gesunde Säure, die ihm durchaus noch
eine Zukunft versprechen. Macht Spaß zu trinken, zeigt sich in besserer Form
als der Riserva 90 von Felsina (auch gerade getrunken, war nicht schlecht
und besser als die 90er Rancias, die ich erinnere). Wie ist wohl der
Buccerchiale 90? Demnächst bei den Weinfreunden mal ein Selvapiana-Session;
da ist genug da.

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