Spätburgunder Barrique
Spätburgunder 2004 Sauer
Dieser Spätburgunder ist die Wucht - eher kalifornisch als Pfalz. Die 12 Monate Barrique riecht man und schmeckt man, aber zum Glück sehr dezent. Eher untypisches tiefes rot (der 2005, den ich verkostet hatte war da typischer - auch im Geschmack), sehr kräftige Beeren, eine intensive Nase, langer würziger und fruchtiger Abgang, komplex dicht mit viel Körper - ein toller Wein !
M Spätburgunder
M Spätburgunder 2005 Schneider
Also im Moment auf Spätburgunder Trip und nebenbei Schneider Fan - dann muss ich den ja wohl auch verkosten: perfekt: eine Cuvee aus 2 Lagen: Kalksandstein und Kies - dicht, fett, langer Abgang : 90 Punkte
EINZELSTUECK
EINZELSTUECK 2005 Schneider
E I N
Z E L
S T U
E C K
.. ein geniales Etikett und ein noch wunderbarer Wein. Das mit dem "Relaunch" der Weinfreunde dauert wohl noch etwas, und dieser Wein hat es mehr als verdient, hier erwähnt zu werden. Pflaume, Kaffee,langer Abgang, dicht, komplex , der Mund voller Aromen - 100% handverlesene Portugiesertrauben: ein fantastischer Wein!
M
2004 Schneider
Ein Spätburgunder Cuvee - aus zwei Lagen: Kalkstein und sandiger Kies.
In der Nase zurückhaltend aber typisch.
Sehr klare Primärfrucht, schöne Kirsch-Töne etwas würzig. Die Frucht dominiert jedoch nicht, sondern ist sehr gut eingebunden. Sehr weich und samtig am Gaumen, kurz im Abgang.
Ein ganz toller Wein - wie auch die anderen Weine von Schneider (siehe Black Print) mit viel Potential.
Curiosum
2002 Jürgen Leiner
Tiefdunkles Violett, sehr dezent in der Nase. Dicht im Mund, beerig, Tabak,
viel Körper. Lang und etwas bitter im Abgang. Barrique ahnt man, aber
der Wein ist perfekt ausgebaut.
macht viel Spaß!
Black Print, Rotwein Cuvee,
2002 Schneider
Na aber Hallo, ein Pfälzer Rotwein - der mir schmeckt!
Merlot, Cabernet Sauvignon, Dornfelder und St. Laurent ... geniale
Mischung.
Der Dornfelder gibt die Farbe und Süße, St. Laurent mag ich sowieso und der
Rest
macht eine schöne, wiedersprüchliche , spannende und starke Mischung:
probieren !!
Nachtrag: der 2004er ist ebenfalls spitze!
Chardonnay R
1996 Hansjörg Rebholz
Toller, großartiger Wein, unglaubliche Harmonie von Aromen und sehr gut ausgeprägter Säure, wodurch der Wein trotz seines Alters eine wunderbare Frische erhält; in keiner Weise fett oder barriquegeprägt, keine aufdringliche Vanille. Große Eleganz. Super zu Seeteufel.
Blanc des Noir
1998 Reichsrat von Buhl
Dieser im klassischen Verfahren aus Spätburgundertrauben hergestellte Sekt ist große Klasse.
Sehr feine Perlage, angenehm im Mund, wohlschmeckend. Ich bin nicht der große Sekt- oder Champagnertrinker, aber das passt schon.
Die große Saumagensause
Nun ist sie vorbei und einige Nordlichter wissen nun, was für ein
Genuss ein echter Saumagen ist: obwohl politisch sehr weit weg, würde
ich doch lieber mit meinem Namensvettern Helmut Kohl schön zu abend
essen als mit manchem meiner langweiligen Parteigenossen.
Dank zuerst an die Metzgerei "Hambel":http://www.metzgerei-hambel.de/
in Wachenheim für die vorzügliche Herstellung und prompte Lieferung von
Saumagen, Leberknödeln und Bratwürsten.
Dazu gabs dann noch Sauerkraut, das für hiesige Verhältnisse in
gewaltiger Menge verzehrt wurde, und Kartoffelpüree aus den wunderbaren
weichkochenden Kartoffeln aus Schierhorn in der Nordheide (warum kaufen
die Leute eignetlich fast nur festkochende?
Da hat sich wohl in den Köpfen ein Euphemismus festgesetzt, der sich an
den eigenwilligen Sprachgebräuchen der Börse anlehnt - fest=sehr gut -
wo doch die weichkochenden meist weit besser schmecken und für so
wunderbare Dinge wie Gnocchi völlig unabdingbar sind --> wenn die
Gnocchi misslingen, liegts nur an der Kartoffelsorte).
Nun zu den Weinen, in der Reihenfolge, wie sie getrunken wurden (je 2
Flaschen bis auf den Gewürztraminer und die süße Auslese von Dönnhoff).
Da ich viel Zeit in der Küche zubringen musste und bei einem Essen
keine Lust zu Weinnotizen habe, gibts nur eine Auflistung (Sven oder
Reiner oder Ole können ja Ergänzungen anführen); sicher ist jedoch,
dass alle Weine von großer Klasse waren und gezeigt haben was für ein
unglaubliches Spektrum aus dem Riesling gewonnen werden kann.
Georg Mosbacher Forster (siehe auch) Ungeheuer Riesling Spätlese trocken 1997
Gleich zum Auftakt ein ganz großer Wein mit toller Mineralität, jetzt auf dem Höhepunkt
Müller Catoir Mussbacher Eselshaut Rieslaner Spätlese trocken 1998
Wie vom Rieslaner zu erwarten dominieren schöne Fruchtarmomen.
JL Wolff Forster Jesuitengarten Riesling Spätlese trocken 1999 Der
Jesuitengarten zeigt sich schön und kraftvoll, ganz anders als der
Pechstein 99 aus diesem Weingut, der zum schwächsten gehört, was wir in
letzter Zeit an Weißen getrunken haben.
Koehler-Rupprecht Kallstadter Saumagen Riesling Spätlese R 1998
Muss sein zum Saumagen; mein Favorit, ungemein karftvoll und fest.
Müller Catoir Haardter Bürgergarten Riesling Spätlese halbtrocken 1998
Als Übergang zum Käse ein Wein der vollkommenen Harmonie, wunderbar die
Ausgeglichenheit von Säure und Süße, sowas gibts nur beim Riesling aus
der Hand eines Weingroßmeisters.
Pierre Frick Grand Cru Steinert Gewürztraminer 1996
Zum Münsterkäse ein schöner Gewürztraminer, gar nicht auf parfümiertes
Bouquet gemacht, sondern auf Klarheit und Harmonie der Aromen. NAHE
Herm. Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Auslese 1989.
Hinterher noch eine Spitze von der Nahe, weinmäßig der Höhepunkt des Abends - einfach großartig.
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