Nov 022010
 

Tamboerskloof 2006 Kleinood Der Tamberskloof Syrah hat mich ja schon mal als 2005er begeistert, aber der 2006 ist ebenfalls genial – anfänglich fast wie ein Pinot Noir (da hat mein Weinhändler recht), dezente Tabaknoten, Beeren, Würze – aber je länger im Glas: kräftige, frische Fruchtaromen, sehr komplex im Mund aber trotzdem insgesamt nicht zu schwer: ein Traum !

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Apr 072009
 

Pinot Noir 2006 Ernst & Co Das scheint mein Jahr der Pinot Noir zu werden! Zuerst der Frühburgunder auf dem Hamburger Weinsalon, dann ein toller  Pinot Noir von Kloster am Spitz im Restaurant Nil – von dem werde ich sicher noch mehr berichten und nun Ernst & Co. Schöne Würze, gut eingebundene Tannine, Beerenaromen und langer Abgang. Das wird eine spannende Entdeckungsreise!

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Jun 162007
 

Cabernet Sauvignon 2003 Boschendal

Ich habe ja meine Wein-Karriere mit Cabernet Sauvignons (mein erster galube ich, war von Fetzer) vor vielen Jahren begonnen. In den  letzten Jahren  haben sie mir dann nicht mehr so gemundet: für viele galt: zu viel Holz, zu international, zu süß und zu teuer. 

Heute hatte ich aber mal wieder Lust auf eine Entdeckungsreise, und siehe da: eine tolle Entdeckung!

Der reinrassige Cabernet Sauvignon von Boschendal ist ganz wunderbar: tief-dunkles, sattes granatrot mit einer kräftigen,  sehr würzigen Note. Der erste Einruck am Gaumen passt perfekt zur Nase: kräftig und würzig. Dann ein sehr dichter, komplexer Geschmack mit Noten von frischen Kräutern , Toast, Beeren, Frucht, Sonne … die 16 Monate im  neuen französchien Barrique  schmecken in keinster Weise hervor, perfekt eingebundene Tannine : ein ganz toller Wein!

 

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Okt 082005
 

2004 Boekenhoutskloof Die Sterne gibt es für den ersten Eindruck, den ich hier sofort notiere –
fantastisch und direkt aus der Flasche: bin gespannt, wie der sich
entwickeln wird.

Ganz tiefes, fast undurchsichtiges Rot. Sehr dicht und konzentriert. In der
Nase Pflaumen und Tabak, im Mund würzig,Beeren, etwas Pfeffer … sehr
vielschichtig mit schönen reifen Taninnen.

Diese Cuvee aus Merlot, Grenache, Syrah, Cabernet Sauvignon und Malbec ist
wunderbar abgestimmt. Meine allererste Erinnerung war: Malbec .. den hatte
ich doch schon mal – das war mein Favorit beim 20. Hamburger
Weinsalon:  2002
Makauri, Golden Slope
, da hat allerdings  Malbec dominiert – hier
ist es der Merlot, aber ich glaube der Malbec macht den Ton. Diese beiden
Wein möchte ich mal direkt vergleichen.

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Jan 142005
 

1999 Welgemeend Nachdem mir auf dem letzten Weinsalon die Cabernet Francs so gut geschmeckt
haben, nähere ich mich diesen auf verschlungenen Pfaden.

Diesmal über diesen wunderbaren Bordeaux-Blend aus Cabernet Sauvignon
(48%), Cabernet Franc (18%) und Merlot. Sattes Rot mit einer kräftigen und
würzigen Nase mit schönen Beeren-Aromen. Auch im Mund eine kräftige Würze
mit gut eingebundenen Tanninen und langem Abgang. Der Geschmack harmoniert
mit der Nase – ein sehr schön ausgewogener Wein (4 Sterne bei  John Platter).

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Jan 082005
 

Mont du Toit

Auf dem letzten Hamburger Weinsalon habe ich diesen Wein auf dem Stand
eines Händlers verkostet und war erschrocken, denn der Wein war total
überreif, am Beginn ein handfesten Oxydation und war total unausgewogen.
Völlig überrascht und anschließend besorgt, ob der 6 Flaschen in meinem
Keller (die immerhin €40/Fl. gekostet hatten) habe ich den Weinsalon später
verlassen. Nun endlich fand sich genug Zeit, um den Wein abermals zu
verkosten – ein Flasche aus dem Bestand. Der Wein präsentierte sich letzlich
so, wie ich es ursprünglich erwartet hatte. Die Frage, was mit der Flasche
auf dem Weinsalon faul war bzw. warum man seitens des Ausstellers nichts
gemerkt hat, bleibt wohl immer unbeantwortet. Die aktuelle Notiz:

Tiefes, sattes rot-schwarz, schöner Glanz. Die Nase ist auffalllend
dicht, Fruchtkompott, Johannisbeeren, Brombeeren, Sandelholz; süßliche
würzige Aromatik, Schokolade, ein Hauch von Zimt und Muskat (Aromen aus dem
barrique), sehr reife Frucht – aber nicht überreif.  Am Gaumen legt
sich ein weicher Teppich aus Frucht, Süße – gepuffert mit ausreichend Säure
– und feinsten Würzaromen (Süßholz, Vanille und wieder ein wenig Muskat)
über die Zunge; in der Aromatik vom Syrah geprägt. Gute Länge und trotz des
hohen Alkohols und der reifen Frucht, wird man animiert, mehr als ein Glas
zu trinken. 90 Punkte

Man darf gespannt sein, wie es mit Mont du Toit weitergeht. Seit dem Tod
von B.Breuer hat man von dem joint venture nichts mehr gehört. Die Website
von Mont du Toit ist noch nicht einmal angepaßt worden.

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Dez 202003
 

Cloof Pinotage, Cabernet Sauvignon, Shiraz, Merlot – 12 Monate im alten Barrique gereift – 15,5% Alkohol. Ein sehr weicher, komplexer, fruchtiger und würziger Wein.

Als ich ihn mittags beim Händler probiert habe (bereits 25 Stunden offen) war er noch immer voller Kraft und Wucht – nicht unbedingt ein Wein, den man schon mittags probieren sollte 🙂
Und nach 1 Stunde zeigt er auch schon seine Stärke:  viele Beeren und etwas Banane in der Nase, voll im Mund und langer Abgang.

"Ein Rotwein, der, wäre er denn bekannt, wohl alles abräumen würde, was es an Preisen zu gewinnen gibt"  – schreibt mein Händler, naja nicht unbedingt alle, aber vielleicht ein paar …

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