Noch kein Valpolicella im Blog? Zeit wird es und warm genug ist es draussen auch noch – trotz des Gewitters.
Ein toller Sommerwein – fruchtig, würzig, vollmundig und langer Abgang. Sehr komplexe Aromen in der Nase und im Mund. Jeder Schluck bringt neues – schon lange keinen so überraschenden und guten Italiener getrunken und das auch noch günstig!

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Pinot Noir Reserve 2005 Sandbichler Ein Pinot Noir aus Südtirol – damit habe ich irgendwie nicht gerechnet … aber eine tolle Überraschung! Eher Richtung Burgund als Spätburgunder, aber nicht  so sonnenwuchtig wie die Übersee-Varianten. Klassisch in der Farbe und in der Nase – voll und kräftig im Mund (Leder, Beeren, würzig) und langer Abgang: hat mir sehr gut gefallen! 

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Primonero 2005 Li Veli

Ein typisches Cuvee aus Apulien: Negroamaro und Primitivo – Die Klassiker aus dieser Region.  Hinter dem Erzeuger Li Veli stehen die Gebrüder Falvo, welche auch Avignonesi betreuen.

Tiefes, dunkles Rot aber leider etwas schwach in der Nase, da hatte ich mir nach der Beschreibung mehr erwartet. Kräftige, komplexe und süße Beerentöne, allerdings ein im Abgang dominanter Bitterton, der mich stört.

Im  Moment ist dieser Wein noch nicht trinkreif, schaun mer mal … 


P.S. ab sofort kann jeder Kommentare abgeben: einfach auf Kommentar unter dem Artikel klicken und los geht's!

 

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2000 Roberto Anselmi Dieser im Recioto / Passito – Verfahren erzeugte Süßwein aus dem Veneto
offenbart deulich den Botrytis-Befall seiner Trauben – Noten von Mandeln,
Marzipan, etwas (Sauer)kirschen, viel Schmelz, viel Süße, die durch die
ordentliche Säure sehr gut abgepuffert ist. Am Gaumen vielschichtig und
komplex, extraktreich, aus dem Holz Karamellnoten. 90 Punkte

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1997 Villa S. Anna Dieser von drei Damen aus Montalcino produzierte Wein ist
im optischen Vergleich eher das Gegenteil zu seinen
Erzeugerinnen: er erinnert mich an den Hustensaft aus meiner
Kinderzeit – rose-bräunlich mit “Bröckchen”. Im Glas
sirupartige Konsistenz; in der Nase verbreitet er einen sehr
intensiven, aber gleichzeitig zarten und feminen Duft.
Kandierten Früchte, feinstes Holz, und florale Aromen,
Orangenmarmelade. Dieser Wein umschmeichelt mit seiner
Aromenvielfalt die Zunge, fast ölig und doch mit viel Druck -
man kann sich diesem Wein nicht entziehen! Für mich der
Inbegriff eines gelungenen Vin Santos. 96 Punkte

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2000 Roberto Anselmi

alt="Recioto di Soave I Capitelli 2002 - Anselmi"
src="http://www.notonlywine.com/images/capitelli_anselmi_big.jpg"
width="91" border="0" /> 

Dieser Recioto di Soave verheimlicht die Botrytis seiner
Trauben keineswegs; Aromen von Mandeln, Marzipan und
kandierte gelbe Früchte sind höchst angenehm. Der Wein
besitzt viel Schmelz, viel Süße, die durch die Säure gut
abgepuffert ist – am Gaumen vielschichtig und komplex, sehr
extraktreich, schöne Karamellnote vom Holz, tolles Finale. 90
Punkte

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2001 Erbhof Unterganzner

Bester Rotwein Italaliens – dieses Prädikat hat Luca Maroni
dem 2001 Lamarein vom Erbhof Unterganzner aus Kardaun/Bozen
in seiner Ausgabe 2004 verpasst. Der Gambero Rosso (2004,
S.262) hat ihm die drei Gläser nur vorenthalten, weil “es
fast unmöglich ist, auch nur ein Exemplar von ihm im freien
Verkauf ausfindig zu machen. Trotzdem hier ein Phantombild:
von undurchdringlicher Farbe; ein tiefen Bukett von reifen
Brombeeren; konzentriert bis zum letzten Tropfen der
Geschmack, das kompakte Tannin wird von der überquellenden
Frucht in Schacht gehalten; und dann ein Finale bei dem
keiner mehr auf die Uhr sieht. Ein exzessiver Wein gewiss,
aber einer, der sich keine Freiheiten herausnimmt.”

Dieser Beschreibung kann man grundsätzlich wenig hinzufügen,
nur im letzten Teil möchte ich widersprechen – dieser Wein
nimmt sich alles heraus, er ist in seiner Art absolut
einzigartig. Dies muß jeder bestätigen, unabhängig davon , ob
er den Wein mag oder nicht. Dieser Wein ist so eigenständig,
dass eine Verwechselung mit einem anderen Wein unmöglich
ist. Der Lamarein - partiell aus getrockneten
Lagrein-Trauben bereitet –  ist ein Ausbund an
Kraft, Alkohol und Finesse;  hat man einmal die
Geruchsspur aufgenommen, möchte man gar nicht mehr davon
ablassen: Schlehen, Pflaumen, orientalische Gewürze, Feigen,
Sanddorn, weißer Pfeffer – unglaublich, dies sind nur ein
paar Eindrücke, die dieser Wein vermittelt. Am Gaumen
präsentiert er Opulenz und Frucht – gepaart mit einem
wunderbar kräftigen, aber gleichzeitig sehr körnigem Tannin.
Trotzdem ist es ein Männerwein, denn trotz aller Frucht
packt  er zu, er nimmt Dich voll und ganz für sich ein.

Trotz aller fruchtigen Opulenz, Kraft und dem kräftigen
Alkohol (15,5% Alc) hat mich dieser Wein aufgrund seiner
Harmonität und  Eleganz überzeugt. Er spielt mit seinen
üppigen Anlagen auf der Basis eines unglaublich festen
Rückgrades und einem Körper, bei dem man das Glas neidisch
betrachtet, wenn man an den eigenen dabei denkt.

Im Ansatz ist der Lamarein  am
ehesten mit einem großen Amarone vergleichbar. Das
Alterungspotential ist groß und ich bin gespannt, wie dieser
wein nach 5-10 Jahren daherkommt. 97 Punkte

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0090

Weinprobe bei Helmut

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rotbraun, anfängliche kräftige Maggi Note, erst sehr
verschlossen, dann aber super Frucht

style="vertical-align: top; background-color: rgb(255, 255, 255);">
praktisch nichts in der Nase dafür explosiv im Mund, tolle
Kirsch-Aromen, tief rot und schmeckt noch jung – einer der
besten des Abends

style="vertical-align: top; background-color: rgb(255, 255, 255);">
kräftige Nase, samtig, langer Abgang – baut aber am Ende
des Abends ab

style="vertical-align: top; background-color: rgb(255, 255, 255);">
unglaubliche Nase, voll und kräftig, leichter Alkohol-Ton
(14%), nicht ganz so harmonisch wie der Grasso

style="vertical-align: top; background-color: rgb(255, 255, 255);">
Der Pirat – von der Nase her ein Italiener – aber im
geschmack typisch. Ziemlich süß, eigentlich zu süß

style="vertical-align: top; background-color: rgb(255, 255, 255);">
… das ist was für Lehrer, nicht für gestresste
Manager…
(michael oder
Nils)

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Kork? Unreif? Fehler in der Nase? Wird mit der Zeit zwar
besser aber nicht gut

Wein 

style="color: rgb(255, 255, 255);">Jahrgang

style="color: rgb(255, 255, 255);">Bemerkungen

Brunello Montalcino il Poggione

1990

Giorgio Regni Chianti Classico

1990

Elio Grasso Barolo

1989

Rocce di Manzoni Barolo

1989

Chateau la Nerthe, Chauteauneuf du Pape

1989

Barbera d’Alba Fontanile

1990

I Sodi di S. Niccolo

1990


Schön war’s – wie immer bei Helmut !

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2001 Ascheri Was der href="http://www.einfreun.de/it/Barolo/20040918004521">Barolo
von Ascheri nicht so ganz gehalten hat, macht der Nebbiolo
wieder gut.

Kräftiges Rot, gute Frucht in der Nase und im Mund. Würzig,
frisch und mit Druck. Allerdings kurz im Abgang.

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Mionetto Sehr traubiger Moscato mit viel Frucht und schöner Süße. Wenn der Sommer schon nicht kommt, kann man ihn
zumindestens mit diesem Wein erahnen.

Ein idealer Sommerwein mit wenig Alkohol – meine Frau ist begeistert.

Dazu haben wir das Spiel des Jahres 2004 gespielt – “Zug um Zug”:http://luding.org/Skripte/GameData.py/ENgameid/15607 – wunderbar!!! Einfache Regeln, viel Spannung und viele mögliche Strategien. Schon zu zweit ganz grosse Klasse, mal sehen wie es zu viert funktioniert.

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