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	<title>wwW.einfreun.de &#187; Helmut Skarka</title>
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	<description>flüssiger Hedonismus</description>
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		<title>Cotes du Rhone Vieilles Vignes</title>
		<link>http://www.einfreun.de/fr/cotes-du-rhone-vieilles-vignes/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/fr/cotes-du-rhone-vieilles-vignes/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2005 15:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[RhoneSued]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 2000 Vieille Julienne </b> <p>Vom Preis/Leistung her gibts gleich&#160;5 Sterne:</p> 
<br /><br /> 
  <p>Sehr schöne Grenache-Aromatik mit ganz dezenter Süße, angenehmes
  Mundgefühl, feine Tannine, sehr fein und rein, keinerlei rustikale Noten.
  Ein ganz toller, edler, eleganter&#160;Trinkspass. Man spürt bei jedem
  Schluck, dass hier ein großer Könner am Werk war, und will einfach mehr.</p>
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 2000 Vieille Julienne </b>
<p>Vom Preis/Leistung her gibts gleich&nbsp;5 Sterne:</p>
<p>Sehr schöne Grenache-Aromatik mit ganz dezenter Süße, angenehmes<br />
  Mundgefühl, feine Tannine, sehr fein und rein, keinerlei rustikale Noten.<br />
  Ein ganz toller, edler, eleganter&nbsp;Trinkspass. Man spürt bei jedem<br />
  Schluck, dass hier ein großer Könner am Werk war, und will einfach mehr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Restaurant Rolin im Hotel Cap Polonio in Pinneberg</title>
		<link>http://www.einfreun.de/xx/restaurant-rolin-im-hotel-cap-polonio-in-pinneberg/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/xx/restaurant-rolin-im-hotel-cap-polonio-in-pinneberg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 May 2005 07:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfreunde.tissot-shop.de/show/170</guid>
		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> Marc Ostermann </b> <p>Vom Szene-Sonderheft Essen und Trinken lassen wir uns animieren, aus
  unserem Goldenen Gourmet-Dreieck in Ottensen nach Pinneberg zum Essen zu
  fahren.Mit der S-Bahn landen wir nach 23 Minuten am Bahnhof, dann nach einem
  sehr angenehmen 10-minütigen Spaziergang durch den Wald (Nachts sind die
  Wege beleuchtet - was für ein Joggen) kommen wir an. Im erstaunlich vollen
  Restaurant (Montag!) bekommen wir einen schönen Platz am Fenster und los
  geht's mit der Weinkarte: tolle Auswahl an deutschen Weißweinen mit den
  Geldbeutel schonendem Preisniveau; hier hat ein Kenner die Weine ausgewählt:
  wo findet man Weine von Matthias Müller aus Spay auf einer Weinkarte im
  Norden? Die Weine von Müller gefallen mir ganz besonders, weil er ein
  Meister spontanvergorener Rieslinge ist (seine Weine mit der goldenen Kapsel
  sind Jahr für Jahr eine Freude). Auch im Rotweinbereich gibt es interessante
  Sachen, z.B. alles von Giacomo Bologna (Braida).</p> 
<br /><br /> 
  <p>Nun zum Essen (wir hatten aus dem Heft einen Gutschein und bekamen ein
  dreigängiuges Überraschungsmenü):</p> 
<br /><br /> 
  <p>1. Gang: mit Kräutern gebeizter Lachs von der irischen Westküste: sehr
  frisch, wenig fett und äußerst zart und aromatisch; und mein ausgewählter
  Wein passte hervorragend - vor allem zum Hauptgang (wir wußten ja nicht was
  da kommen wird):</p> 
<br /><br /> 
  <p>ein Sauvignon blanc von Schneider aus der Pfalz aus dem Jahr 2004:
  frische, typische Sauvignon- Nase mit nicht penetrantem Duft&#160;von
  Cassis-Blättern, im Mund viel Frucht (Gunda war es fast zu viel) und Fülle
  mit ganz leichter Restsüße (oder war das nur der Extrakt?).</p> 
<br /><br /> 
  <p>2. Gang: Kalbstafelspitz im sehr großen Suppenteller mit in der Brühe
  gekochtem Gemüse (Kartoffeln, Rübchen - oder waren das kleine
  Kohlrabi-Stückchen?- und Möhren)</p> 
<br /><br /> 
  <p>Das Fleisch wunderbar zart und wohlschmekend, dazu feinster, nicht zu
  heftiger Apfelkren und spitzenmäßig die Soße, da muss ich passen. Alles
  zusammen eine harmonische Geschmackssymphonie einer meiner Lieblingsspeisen,
  wobei der Wein seine eigene passende&#160;Meldodie dazu spielte.</p> 
<br /><br /> 
  <p>3. Gang: warme Schokoladen-Savarin mit Mandeleis und Bananenscheiben auf
  Passionsfruchtjus</p> 
<br /><br /> 
  <p>einfach gut.</p>
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> Marc Ostermann </b>
<p>Vom Szene-Sonderheft Essen und Trinken lassen wir uns animieren, aus<br />
  unserem Goldenen Gourmet-Dreieck in Ottensen nach Pinneberg zum Essen zu<br />
  fahren.Mit der S-Bahn landen wir nach 23 Minuten am Bahnhof, dann nach einem<br />
  sehr angenehmen 10-minütigen Spaziergang durch den Wald (Nachts sind die<br />
  Wege beleuchtet &#8211; was für ein Joggen) kommen wir an. Im erstaunlich vollen<br />
  Restaurant (Montag!) bekommen wir einen schönen Platz am Fenster und los<br />
  geht&#8217;s mit der Weinkarte: tolle Auswahl an deutschen Weißweinen mit den<br />
  Geldbeutel schonendem Preisniveau; hier hat ein Kenner die Weine ausgewählt:<br />
  wo findet man Weine von Matthias Müller aus Spay auf einer Weinkarte im<br />
  Norden? Die Weine von Müller gefallen mir ganz besonders, weil er ein<br />
  Meister spontanvergorener Rieslinge ist (seine Weine mit der goldenen Kapsel<br />
  sind Jahr für Jahr eine Freude). Auch im Rotweinbereich gibt es interessante<br />
  Sachen, z.B. alles von Giacomo Bologna (Braida).</p>
<p>Nun zum Essen (wir hatten aus dem Heft einen Gutschein und bekamen ein<br />
  dreigängiuges Überraschungsmenü):</p>
<p>1. Gang: mit Kräutern gebeizter Lachs von der irischen Westküste: sehr<br />
  frisch, wenig fett und äußerst zart und aromatisch; und mein ausgewählter<br />
  Wein passte hervorragend &#8211; vor allem zum Hauptgang (wir wußten ja nicht was<br />
  da kommen wird):</p>
<p>ein Sauvignon blanc von Schneider aus der Pfalz aus dem Jahr 2004:<br />
  frische, typische Sauvignon- Nase mit nicht penetrantem Duft&nbsp;von<br />
  Cassis-Blättern, im Mund viel Frucht (Gunda war es fast zu viel) und Fülle<br />
  mit ganz leichter Restsüße (oder war das nur der Extrakt?).</p>
<p>2. Gang: Kalbstafelspitz im sehr großen Suppenteller mit in der Brühe<br />
  gekochtem Gemüse (Kartoffeln, Rübchen &#8211; oder waren das kleine<br />
  Kohlrabi-Stückchen?- und Möhren)</p>
<p>Das Fleisch wunderbar zart und wohlschmekend, dazu feinster, nicht zu<br />
  heftiger Apfelkren und spitzenmäßig die Soße, da muss ich passen. Alles<br />
  zusammen eine harmonische Geschmackssymphonie einer meiner Lieblingsspeisen,<br />
  wobei der Wein seine eigene passende&nbsp;Meldodie dazu spielte.</p>
<p>3. Gang: warme Schokoladen-Savarin mit Mandeleis und Bananenscheiben auf<br />
  Passionsfruchtjus</p>
<p>einfach gut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beginn des neuen Jahres HSK</title>
		<link>http://www.einfreun.de/xx/beginn-des-neuen-jahres-hsk/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/xx/beginn-des-neuen-jahres-hsk/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2005 21:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> Welt </b> Nach Silvester erst mal ein paar Tage Pause, dann mit Gunda zum Start des
  Weinjahres einen 2002 Altenberg aus Kanzem von von Othegraven; wie mein
  Liebling aus 2003 ein sehr schöner, reintöniger Riesling mit wunderbarer
  Rieslingfrucht.<br /> 
   Der neue Sancerre von Ehret war ein Problem: (hab jetzt vergessen, welcher
  das exakt war .. wird nachgeliefert) relativ verschlossene Nase, im Mund
  dann sehr typische Sauvignonfrucht, am Gaumen jedoch extrem bitter (nun ist
  das Bitterempfinden wohl sehr individuell, denn Gunda meinte, so bitter sei
  er nun doch nicht wie ich täte, na ja); doch nach 2 Tagen im Kühlschrank war
  das dann weg und es entpuppte sich ein schöner Sauvignon. Wegen des
  Bittertons hatte ich plötzlich Lust auf einen Süßen und da kam mir eine
  Flasche Niederhäuser Hermannshöhle 1997 Riesling Spätlese von Dönnhoff
  gerade recht; doch welch eine Enttäuschung: stinkt (Böckser?), der Kork
  riecht sehr metallisch (das wären mal ganz spezielle Mineralien - ein
  bißchen Ironie muss sein, auch soche mit dem Holzhammer!), die Flasche
  schmeckt einfach nicht, der Gestank geht dann zwar leidlich weg, aber ein
  Rest steht nach 10 Tagen noch im Kühlschrank.<br /> 
   Dann war da noch die Spätburgunderprobe bei Michael mit sehr schönen Weinen
  und einem Superkork, aber davon soll ein anderer Freund berichten (bei
  Burgundern fühle ich mich nicht firm und bewerte immer sehr niedrig).<br /> 
   Sehr gut auch der Riesling 2003 Königsschild vom Weingut Tesch aus
  Langenlonsheim, der letzte aus einem Probierpaket mit 2003er Rieslingen, die
  durch die Bank prima geschmacket haben, sehr sauber gemacht, reintönig und
  klar, in 2003 ein echter Erfolg und eine Empfehlung an die Freunde.<br /> 
   Die Probe bei Mövenpick mit Burgundern und Südfranzosen (wer kommt
  eigenlich auf diese Kombination Mr. Brügesch?) war für uns (Ole, Reiner,
  Judith und ich) recht aufschlussreich, wobei ich mich mit Ole auf die
  Südfranzflaschen beschränkt habe.<br /> 
   Zwei Weine fanden wir überragend: einmal den <b>La Torre (100%
  Mouvedr</b>e<b>)</b> 2002 (im Roussillion sehr gut) von <b>Gardies,</b> wo
  schon der einfache Milleres prima war. Die Tanninstruktur und -qualität des
  <b>La Torre</b> ist unglaublich, der Wein schmeckt jetzt schon
  ausgezeichnet; wie weit er sich in nächster Zeit verschließen wird, wird
  sich zeigen. Ich habe dann am Wochenende mit Sven sowohl den&#160; 1999
  Tautavel als auch den 1999 La Torre von Gardies getrunken, und wir waren von
  beiden sehr angetan. La Torre ist noch lange nicht auf dem Höhepunkt und
  wird sich gewiß noch verbessern (mir schmecken die Weine von Gardies besser
  als die von&#160; Gauby, die ich&#160; meist sehr unzugänglich empfinde-aber
  vielleicht verstehen wir das ja nicht).&#160; Zurück zur Mövenprobe: der
  zweite Star war <b>Un Peu de Toi 2001</b> von Ch. Valflaunes: tolles
  Mundgefühl, perfekte Balance von Säure, Frucht und Tannin, schönste
  Cassis-Aromen, rinnt geil die Kehle runter und bleibt lang da, einfach super
  (wer erinnert sich noch an den La Favorite 1998? Soll jetzt groß sein-hab
  noch ein paar Flaschen, wer hat Lust?). Gut waren noch folgende Weine:
  <br /> 
   Sortilege 2000 von Daumary, Pic St. Loup (auch sehr gut)<br /> 
   St. Antonin, Magnoux 2001, aus Faugeres<br /> 
   Les Terasses Grillet 2001, Moulinier, St. Chinian (zu teuer)<br /> 
   Dom. Laporte, Sumeria, Roussillion (sehr verschlossen mit viel
  Tannin)<br /> 
  Copy Santa 2001, Pierre Clavel: die Euphorie, mit der in den letzten Wochen
  über diesn Wein geschrieben wurde (bis zu 92 XY-Punkte) konnten wir nicht so
  recht nachvollziehen; da fehlen doch etwas Dichte, Eleganz und Struktur.
  Trotzdem schätze ich die Weine (Copa Santa) - insb. den 98er - von Clavel
  sehr und ich möchte sie nicht missen, aber gegen den Valflaunes bekam er
  keinen Stich.<br /> 
   Dann war da noch der Port du Ciel 2000, La Negly: da waren wir etwas
  enttäuscht, zwar viel Mineralität (Graphit meinte Brüg., aber ich kau doch
  nicht am Bleistift), aber da fehlte doch die Eleganz und der Charme; wann
  kommt der zurück? Da er&#160; 4mal soviel kostet wie der Valflaunes, aber
  nur halb so viel Spaß macht, kann sich jeder selbst einen Reim drauf machen
  (übrigens: in dieser Verfassung ist das kein Parkerwein, gemeint ist der
  Stil, der P. oft angedichtet wird; aber Parker versteht mehr vom Wein als
  praktisch alle seine Feinde: viel Feind, viel Ehr).<br /> 
   <br /> 
   Gestern (18.1.05) war dann noch ein kleines Abendessen mit Erika und Peter
  mit heißem Vacherin und einem wunderbaren Arbois 2000 Reserve du Caveau aus
  der Caveau de Bacchus des Lucien Oviet, einem echten Original (den müsst ihr
  mal besuchen, echt urig); dieser sehr odidativ ausgebaute Chardonnay passt
  ungemein gut zum Essen. Die Rotweine waren allesamt mager: der Solabal 2001
  Crianza hatte schwachen Kork, der Les Terrasses 1994 von Palacio ist total
  hinüber (der sieht zwar noch recht kernig aus, hat aber überhaupt keine
  Aromen) und der Erigone 1999 macht auch keinen Spaß. Umsomehr dagegen eine
  kleine Flasche Scheurebe Auslese 1998 Haardter Mandering vom Weingut
  Weegmüller (direkt neben Müller-Catoir, das exakte Pendant hab ich auch im
  Keller, beim nächsten Mal ein direkter Vergleich, so aus dem Gedächtnis war
  der Müller doch noch eine Spur tiefer)<br /> 
   <br /> 
   Die Sekte hab ich vergessen (Gunda liebt sie so sehr), beide sehr
  gut:<br /> 
   Hans Lang ,1997 Riesling extra Brut (der beim Weingut noch erhältliche
  normale Rieslingsekt in der Magnum von 1994 ist eine Sensation, das ist der
  vom Brunch am 12.12 um 12 Uhr!!). Dann<br /> 
   Reinhardt und Beate Knebel Brut ? (gestern getrunken, Flasche heute schon
  im Container, vielleicht ist noch eine unten): hat uns auch sehr gut
  gefallen, wie fast alles von Knebel.<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> Welt </b> Nach Silvester erst mal ein paar Tage Pause, dann mit Gunda zum Start des<br />
  Weinjahres einen 2002 Altenberg aus Kanzem von von Othegraven; wie mein<br />
  Liebling aus 2003 ein sehr schöner, reintöniger Riesling mit wunderbarer<br />
  Rieslingfrucht.<br /> <br />
   Der neue Sancerre von Ehret war ein Problem: (hab jetzt vergessen, welcher<br />
  das exakt war .. wird nachgeliefert) relativ verschlossene Nase, im Mund<br />
  dann sehr typische Sauvignonfrucht, am Gaumen jedoch extrem bitter (nun ist<br />
  das Bitterempfinden wohl sehr individuell, denn Gunda meinte, so bitter sei<br />
  er nun doch nicht wie ich täte, na ja); doch nach 2 Tagen im Kühlschrank war<br />
  das dann weg und es entpuppte sich ein schöner Sauvignon. Wegen des<br />
  Bittertons hatte ich plötzlich Lust auf einen Süßen und da kam mir eine<br />
  Flasche Niederhäuser Hermannshöhle 1997 Riesling Spätlese von Dönnhoff<br />
  gerade recht; doch welch eine Enttäuschung: stinkt (Böckser?), der Kork<br />
  riecht sehr metallisch (das wären mal ganz spezielle Mineralien &#8211; ein<br />
  bißchen Ironie muss sein, auch soche mit dem Holzhammer!), die Flasche<br />
  schmeckt einfach nicht, der Gestank geht dann zwar leidlich weg, aber ein<br />
  Rest steht nach 10 Tagen noch im Kühlschrank.<br /> <br />
   Dann war da noch die Spätburgunderprobe bei Michael mit sehr schönen Weinen<br />
  und einem Superkork, aber davon soll ein anderer Freund berichten (bei<br />
  Burgundern fühle ich mich nicht firm und bewerte immer sehr niedrig).<br /> <br />
   Sehr gut auch der Riesling 2003 Königsschild vom Weingut Tesch aus<br />
  Langenlonsheim, der letzte aus einem Probierpaket mit 2003er Rieslingen, die<br />
  durch die Bank prima geschmacket haben, sehr sauber gemacht, reintönig und<br />
  klar, in 2003 ein echter Erfolg und eine Empfehlung an die Freunde.<br /> <br />
   Die Probe bei Mövenpick mit Burgundern und Südfranzosen (wer kommt<br />
  eigenlich auf diese Kombination Mr. Brügesch?) war für uns (Ole, Reiner,<br />
  Judith und ich) recht aufschlussreich, wobei ich mich mit Ole auf die<br />
  Südfranzflaschen beschränkt habe.<br /> <br />
   Zwei Weine fanden wir überragend: einmal den <b>La Torre (100%<br />
  Mouvedr</b>e<b>)</b> 2002 (im Roussillion sehr gut) von <b>Gardies,</b> wo<br />
  schon der einfache Milleres prima war. Die Tanninstruktur und -qualität des<br />
  <b>La Torre</b> ist unglaublich, der Wein schmeckt jetzt schon<br />
  ausgezeichnet; wie weit er sich in nächster Zeit verschließen wird, wird<br />
  sich zeigen. Ich habe dann am Wochenende mit Sven sowohl den&nbsp; 1999<br />
  Tautavel als auch den 1999 La Torre von Gardies getrunken, und wir waren von<br />
  beiden sehr angetan. La Torre ist noch lange nicht auf dem Höhepunkt und<br />
  wird sich gewiß noch verbessern (mir schmecken die Weine von Gardies besser<br />
  als die von&nbsp; Gauby, die ich&nbsp; meist sehr unzugänglich empfinde-aber<br />
  vielleicht verstehen wir das ja nicht).&nbsp; Zurück zur Mövenprobe: der<br />
  zweite Star war <b>Un Peu de Toi 2001</b> von Ch. Valflaunes: tolles<br />
  Mundgefühl, perfekte Balance von Säure, Frucht und Tannin, schönste<br />
  Cassis-Aromen, rinnt geil die Kehle runter und bleibt lang da, einfach super<br />
  (wer erinnert sich noch an den La Favorite 1998? Soll jetzt groß sein-hab<br />
  noch ein paar Flaschen, wer hat Lust?). Gut waren noch folgende Weine:<br />
  <br /> <br />
   Sortilege 2000 von Daumary, Pic St. Loup (auch sehr gut)<br /> <br />
   St. Antonin, Magnoux 2001, aus Faugeres<br /> <br />
   Les Terasses Grillet 2001, Moulinier, St. Chinian (zu teuer)<br /> <br />
   Dom. Laporte, Sumeria, Roussillion (sehr verschlossen mit viel<br />
  Tannin)<br /> <br />
  Copy Santa 2001, Pierre Clavel: die Euphorie, mit der in den letzten Wochen<br />
  über diesn Wein geschrieben wurde (bis zu 92 XY-Punkte) konnten wir nicht so<br />
  recht nachvollziehen; da fehlen doch etwas Dichte, Eleganz und Struktur.<br />
  Trotzdem schätze ich die Weine (Copa Santa) &#8211; insb. den 98er &#8211; von Clavel<br />
  sehr und ich möchte sie nicht missen, aber gegen den Valflaunes bekam er<br />
  keinen Stich.<br /> <br />
   Dann war da noch der Port du Ciel 2000, La Negly: da waren wir etwas<br />
  enttäuscht, zwar viel Mineralität (Graphit meinte Brüg., aber ich kau doch<br />
  nicht am Bleistift), aber da fehlte doch die Eleganz und der Charme; wann<br />
  kommt der zurück? Da er&nbsp; 4mal soviel kostet wie der Valflaunes, aber<br />
  nur halb so viel Spaß macht, kann sich jeder selbst einen Reim drauf machen<br />
  (übrigens: in dieser Verfassung ist das kein Parkerwein, gemeint ist der<br />
  Stil, der P. oft angedichtet wird; aber Parker versteht mehr vom Wein als<br />
  praktisch alle seine Feinde: viel Feind, viel Ehr).</p>
<p>   Gestern (18.1.05) war dann noch ein kleines Abendessen mit Erika und Peter<br />
  mit heißem Vacherin und einem wunderbaren Arbois 2000 Reserve du Caveau aus<br />
  der Caveau de Bacchus des Lucien Oviet, einem echten Original (den müsst ihr<br />
  mal besuchen, echt urig); dieser sehr odidativ ausgebaute Chardonnay passt<br />
  ungemein gut zum Essen. Die Rotweine waren allesamt mager: der Solabal 2001<br />
  Crianza hatte schwachen Kork, der Les Terrasses 1994 von Palacio ist total<br />
  hinüber (der sieht zwar noch recht kernig aus, hat aber überhaupt keine<br />
  Aromen) und der Erigone 1999 macht auch keinen Spaß. Umsomehr dagegen eine<br />
  kleine Flasche Scheurebe Auslese 1998 Haardter Mandering vom Weingut<br />
  Weegmüller (direkt neben Müller-Catoir, das exakte Pendant hab ich auch im<br />
  Keller, beim nächsten Mal ein direkter Vergleich, so aus dem Gedächtnis war<br />
  der Müller doch noch eine Spur tiefer)</p>
<p>   Die Sekte hab ich vergessen (Gunda liebt sie so sehr), beide sehr<br />
  gut:<br /> <br />
   Hans Lang ,1997 Riesling extra Brut (der beim Weingut noch erhältliche<br />
  normale Rieslingsekt in der Magnum von 1994 ist eine Sensation, das ist der<br />
  vom Brunch am 12.12 um 12 Uhr!!). Dann<br /> <br />
   Reinhardt und Beate Knebel Brut ? (gestern getrunken, Flasche heute schon<br />
  im Container, vielleicht ist noch eine unten): hat uns auch sehr gut<br />
  gefallen, wie fast alles von Knebel.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cabernet Sauvignon</title>
		<link>http://www.einfreun.de/au/cabernet-sauvignon-3/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/au/cabernet-sauvignon-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2005 21:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 1997 Wellanschitz </b> Bei Rainer unten in Övelgönne am hell brennenden Kamin kellerkühl getrunken:
  das Barrique hat er ganz weggesteckt, klare Cabernetfrucht ohne Schleifen
  und Zicken.<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 1997 Wellanschitz </b> Bei Rainer unten in Övelgönne am hell brennenden Kamin kellerkühl getrunken:<br />
  das Barrique hat er ganz weggesteckt, klare Cabernetfrucht ohne Schleifen<br />
  und Zicken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cuvee Sylla</title>
		<link>http://www.einfreun.de/fr/cuvee-sylla/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2005 21:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Languedoc]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 1999 Borie de Maurel, Minervois </b> Eine Flasche haben wir im November bei Ole zum großen Essen getrunken und
  waren mehr oder weniger enttäuscht, weil der Wein eine ausgeprägte gemüsige
  Note hatte, die alle anderen Aromen überlagerte. Wie wird wohl diese Flasche
  ausfallen? <br /> 
   Alle Sorgen, die restlichen Flaschen werden wohl via Kochtopf oder sonst
  wie entsorgt werden müssen, sind unberechtigt. Zeigt sich zwar kurz nach dem
  Öffnen mit leichtem Gemüseton und einer gewissen Unausgewogenheit, doch nach
  höchstens zwei Stunden ist das weitgehend verflogen, und heraus tritt ein
  prächtiger,eleganter, eher schlanker Syrah mit rauchigen Specknoten und
  feinen Tanninen, der noch viel für die Zukunft verspricht, eher im
  Rhone-Stil gemacht, kein Monster trotz seiner 14,5% Alco, von denen man gar
  nichts merkt.<br /> 
   Auch jetzt, nach 30 Stunden, schöner Wein, keine Oxidation, kräftige
  Aromen, leichte Bitternote, lang am Gaumen.<br /> 
  Ein spannender Wein, gewiss kein Langweiler.<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 1999 Borie de Maurel, Minervois </b> Eine Flasche haben wir im November bei Ole zum großen Essen getrunken und<br />
  waren mehr oder weniger enttäuscht, weil der Wein eine ausgeprägte gemüsige<br />
  Note hatte, die alle anderen Aromen überlagerte. Wie wird wohl diese Flasche<br />
  ausfallen? <br /> <br />
   Alle Sorgen, die restlichen Flaschen werden wohl via Kochtopf oder sonst<br />
  wie entsorgt werden müssen, sind unberechtigt. Zeigt sich zwar kurz nach dem<br />
  Öffnen mit leichtem Gemüseton und einer gewissen Unausgewogenheit, doch nach<br />
  höchstens zwei Stunden ist das weitgehend verflogen, und heraus tritt ein<br />
  prächtiger,eleganter, eher schlanker Syrah mit rauchigen Specknoten und<br />
  feinen Tanninen, der noch viel für die Zukunft verspricht, eher im<br />
  Rhone-Stil gemacht, kein Monster trotz seiner 14,5% Alco, von denen man gar<br />
  nichts merkt.<br /> <br />
   Auch jetzt, nach 30 Stunden, schöner Wein, keine Oxidation, kräftige<br />
  Aromen, leichte Bitternote, lang am Gaumen.<br /> <br />
  Ein spannender Wein, gewiss kein Langweiler.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanzem Altenberg Riesling 2002 1V</title>
		<link>http://www.einfreun.de/de/kanzem-altenberg-riesling-2002-1v/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/de/kanzem-altenberg-riesling-2002-1v/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2005 21:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> von Othegraven </b> der erste Wein im neuen Jahr. Dann nehmen wir doch gleich einen, der im
  alten die große Entdeckung war, oder besser den um ein Jahr älteren
  Bruder.<br /> 
   Und wieder sehr gut: klare Riesling-Aromen, kein Früchtchen, dafür viele
  Mineralien, also echtes Terroir.<br /> 
   perfekte Säure, schönes Mundgefühl, gute Länge, Spass durch und
  durch.<br /> 
   <br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong id="subtitle"> von Othegraven</strong></p>
<p><strong id="subtitle"> </strong> der erste Wein im neuen Jahr. Dann nehmen wir doch gleich einen, der im<br />
alten die große Entdeckung war, oder besser den um ein Jahr älteren<br />
Bruder.</p>
<p>Und wieder sehr gut: klare Riesling-Aromen, kein Früchtchen, dafür viele<br />
Mineralien, also echtes Terroir.</p>
<p>perfekte Säure, schönes Mundgefühl, gute Länge, Spass durch und<br />
durch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten und Silvester</title>
		<link>http://www.einfreun.de/xx/weihnachten-und-silvester/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/xx/weihnachten-und-silvester/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2005 13:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfreunde.tissot-shop.de/show/182</guid>
		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 2004 HSK </b> Der Stern zu Bethlehem hat uns wieder nicht erleuchtet, stattdessen die
  entsetzliche Flut im Indischen Ozean, die uns die Banalität unseres Strebens
  nach Genuss vor Augen führt. Dennoch haben wir maßvoll ein paar Weine
  getrunken, von denen wir berichten wollen.<br /> 
   Am ersten der Weihnachtstage war alles noch ganz harmlos; die ewige Gans
  mit all der vielen Arbeit, dem ewigen Stress und der unvermeidlichen
  Entäuschung (wer hat schon mal die ideale Gans gesehen?) wurde einfach nicht
  gekauft, statt derer ein wunderbarer Rehrücken vom Frischeparadies und dazu
  ein Blauer Spätburgunder 1990 SJ von <b>Johner</b> <img src="/images/johner.gif"
  align="right" hspace="10" vspace="5" />, der sich prächtig mit schönsten
  Burgunderaromen präsentierte. Da man bei Knaben dieses Alters nie genau
  weiß, wie sie sich gehalten haben, habe ich als Ersatz noch einen
  Spätburgunder 1998 von Bernhard Huber dazugestellt, den ich dann nach den
  Feiertagen genießen wollte, doch was für eine Enttäuschung: dieses dünne
  saure Gurkenwasser quälte mich 2 Tage, immer in der vergeblichen Hoffnung,
  vielleicht doch noch etwas Klasse zu zeigen, doch leider nichts. Genau
  dieser Wein wurde von Paula B. mal im Magazin der SZ empfohlen; was die Dame
  wohl heute dazu sagt (ich glaube weder, dass diese Flasche ein Ausreißer
  war, noch dass der nochmals wiederkommt. Auch im WeinGuide 2001 gibt's dafür
  90 Punti!??). Allerdings muss angemerkt werden, dass bei einem unserer
  Gelage bei Ole ein Spätburgunder von Huber aus anderem Jahr von mir sehr gut
  beurteilt wurde.<br /> 
   Dazwischen wollte ich mir was Gutes antun und habe einen
  Chateauneuf-du-Pape 1999 Reserve von La Vieille Julienne geöffnet. Das ging
  dann los wie beim Huber: schauerliche Aromen strömten aus dem Glas, doch
  hier gab es Hoffnung auf Besserung mit dem Faktor Zeit, und die Quanten
  sprangen zu meiner Freude so heftig durch die Flasche, dass es in den
  nächsten 24 Stunden ein schöner Genuss wurde, aber im Augenblick kein großer
  Wein. Die 1999-er aus dem französischen Süden sind z.Z. sehr unterschiedlich
  in Form; eine Woche vor Weihnachten wollte ein Kollege eien Empfehlung für
  Weihnachten, und dazu habe ich den 1999-er Le Cedre raufgeholt und
  verkostet: vollkommen verschlossen, auch nach 24 Stunden kaum zu trinken,
  hier glaube ich aber fest an eine -vielleicht große- Zukunft. Dann gab's
  zwischen den Jahren noch 1999 Cuvee Prestige Rasteau von Domaine de la
  Soumade: sehr feiner Wein mit schöner Aromatik und sehr guten Tanninen,
  entwicket sich an der Luft nicht sehr gut, d.h. nach 24 Stunden leicht
  störende Oxitationsaromen, woraus man allerdings nicht auf das
  Lagerungspotential schließen sollte; oberdrein ist die Tatsache, dass ein
  sehr gut schmeckender Wein sich nach mehreren Stunden nach dem Öffnen zum
  schlechteren wendet, überhaupt kein Kriterium, um den Wein abzuwerten, wie
  es häufig geschieht. Ein Wein ist zum Trinken mit Freunden da und nicht zum
  Herumdoktern. Anders verhält es sich, wenn der Wein durch Luft gewinnt, was
  bei guten, traditionellen Barolo manchmal viele Stunden dauern kann.<br /> 
   Von der Silvesterfeier sind mir neben Lucies tollem Buffett noch zwei
  Sachen in Erinnerung: ein Gourt de Mautens 2001 und ein Chateauneuf-du-Pape
  1999 von der Domaine Clos Du Cailloux. Beim letzteren merkt man doch, dass
  die Edelcuvees (Quartz und Reserve) dem Wein Stoff und Struktur stehlen, die
  Nase ist sehr typisch, doch der Körper hat nicht genug Kraft. Das ist beim
  Mautens anders, doch auch der ist nicht in Hochform, die Aromen sind
  undifferenziert, es fehlt die ursprüngliche Eleganz und Feinheit, der Wein
  wirkt z.Z. wie eine Baustelle, die noch ein paar Jahre auf ihre
  Fertigstellung wartet; doch dann kann man viel erwarten.<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 2004 HSK </b> Der Stern zu Bethlehem hat uns wieder nicht erleuchtet, stattdessen die<br />
  entsetzliche Flut im Indischen Ozean, die uns die Banalität unseres Strebens<br />
  nach Genuss vor Augen führt. Dennoch haben wir maßvoll ein paar Weine<br />
  getrunken, von denen wir berichten wollen.<br /> <br />
   Am ersten der Weihnachtstage war alles noch ganz harmlos; die ewige Gans<br />
  mit all der vielen Arbeit, dem ewigen Stress und der unvermeidlichen<br />
  Entäuschung (wer hat schon mal die ideale Gans gesehen?) wurde einfach nicht<br />
  gekauft, statt derer ein wunderbarer Rehrücken vom Frischeparadies und dazu<br />
  ein Blauer Spätburgunder 1990 SJ von <b>Johner</b> <img src="/images/johner.gif"<br />
  align="right" hspace="10" vspace="5" />, der sich prächtig mit schönsten<br />
  Burgunderaromen präsentierte. Da man bei Knaben dieses Alters nie genau<br />
  weiß, wie sie sich gehalten haben, habe ich als Ersatz noch einen<br />
  Spätburgunder 1998 von Bernhard Huber dazugestellt, den ich dann nach den<br />
  Feiertagen genießen wollte, doch was für eine Enttäuschung: dieses dünne<br />
  saure Gurkenwasser quälte mich 2 Tage, immer in der vergeblichen Hoffnung,<br />
  vielleicht doch noch etwas Klasse zu zeigen, doch leider nichts. Genau<br />
  dieser Wein wurde von Paula B. mal im Magazin der SZ empfohlen; was die Dame<br />
  wohl heute dazu sagt (ich glaube weder, dass diese Flasche ein Ausreißer<br />
  war, noch dass der nochmals wiederkommt. Auch im WeinGuide 2001 gibt&#8217;s dafür<br />
  90 Punti!??). Allerdings muss angemerkt werden, dass bei einem unserer<br />
  Gelage bei Ole ein Spätburgunder von Huber aus anderem Jahr von mir sehr gut<br />
  beurteilt wurde.<br /> <br />
   Dazwischen wollte ich mir was Gutes antun und habe einen<br />
  Chateauneuf-du-Pape 1999 Reserve von La Vieille Julienne geöffnet. Das ging<br />
  dann los wie beim Huber: schauerliche Aromen strömten aus dem Glas, doch<br />
  hier gab es Hoffnung auf Besserung mit dem Faktor Zeit, und die Quanten<br />
  sprangen zu meiner Freude so heftig durch die Flasche, dass es in den<br />
  nächsten 24 Stunden ein schöner Genuss wurde, aber im Augenblick kein großer<br />
  Wein. Die 1999-er aus dem französischen Süden sind z.Z. sehr unterschiedlich<br />
  in Form; eine Woche vor Weihnachten wollte ein Kollege eien Empfehlung für<br />
  Weihnachten, und dazu habe ich den 1999-er Le Cedre raufgeholt und<br />
  verkostet: vollkommen verschlossen, auch nach 24 Stunden kaum zu trinken,<br />
  hier glaube ich aber fest an eine -vielleicht große- Zukunft. Dann gab&#8217;s<br />
  zwischen den Jahren noch 1999 Cuvee Prestige Rasteau von Domaine de la<br />
  Soumade: sehr feiner Wein mit schöner Aromatik und sehr guten Tanninen,<br />
  entwicket sich an der Luft nicht sehr gut, d.h. nach 24 Stunden leicht<br />
  störende Oxitationsaromen, woraus man allerdings nicht auf das<br />
  Lagerungspotential schließen sollte; oberdrein ist die Tatsache, dass ein<br />
  sehr gut schmeckender Wein sich nach mehreren Stunden nach dem Öffnen zum<br />
  schlechteren wendet, überhaupt kein Kriterium, um den Wein abzuwerten, wie<br />
  es häufig geschieht. Ein Wein ist zum Trinken mit Freunden da und nicht zum<br />
  Herumdoktern. Anders verhält es sich, wenn der Wein durch Luft gewinnt, was<br />
  bei guten, traditionellen Barolo manchmal viele Stunden dauern kann.<br /> <br />
   Von der Silvesterfeier sind mir neben Lucies tollem Buffett noch zwei<br />
  Sachen in Erinnerung: ein Gourt de Mautens 2001 und ein Chateauneuf-du-Pape<br />
  1999 von der Domaine Clos Du Cailloux. Beim letzteren merkt man doch, dass<br />
  die Edelcuvees (Quartz und Reserve) dem Wein Stoff und Struktur stehlen, die<br />
  Nase ist sehr typisch, doch der Körper hat nicht genug Kraft. Das ist beim<br />
  Mautens anders, doch auch der ist nicht in Hochform, die Aromen sind<br />
  undifferenziert, es fehlt die ursprüngliche Eleganz und Feinheit, der Wein<br />
  wirkt z.Z. wie eine Baustelle, die noch ein paar Jahre auf ihre<br />
  Fertigstellung wartet; doch dann kann man viel erwarten.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>kurzer Jahresrückblick</title>
		<link>http://www.einfreun.de/xx/kurzer-jahresr-ckblick/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/xx/kurzer-jahresr-ckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2005 10:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfreunde.tissot-shop.de/show/181</guid>
		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 2004 HSK </b> Wenn man die Themen von vielen unserer Proben, insbesondere der von Ole,
  betrachtet, so stand&#160; dieses Jahr ganz im Zeichen des Jahrgangs 2003 in
  Deutschland: was wurde nicht alles geschrieben und erzählt, in der Summe gab
  es weit mehr Enttäuschungen als große Weine. Für mich war das Saar-Weingut
  <b>'von Othegraven'</b> die große Überraschung und der Kanzemer Altenberg
  neben der Spätlese R aus dem Kallstadter Saumagen von Koehler-Ruprecht von
  1998 mein Weißer des Jahres (die später auf den Markt gekommenen sog. Großen
  Gewächse sind noch alle viel zu jung und zu teuer). Die Weine von Jung aus
  dem Rheingau von 2003 und ein paar Löwensteine habe ich noch in den Keller
  gelegt, die brauchen auch noch Zeit. Genial gut war noch der Chardonnay
  Spätlese "R" 1996 (!perfekt gereift!) vom Ökonomierat Rebholz aus
  Siebeldingen.<br /> 
   Nun zu den Roten: bei Michael Q. gabs mal einen Kurni (Jahr entfallen), das
  war doch recht beeindruckend wie der das Barrique (angeblich zweifach belegt
  mit neuem Holz) einfach so weggesteckt hat; ob da mal ein ganz großer Wein
  draus wird oder ob der quasi verdunset wie so viele von diesen Neuen,
  speziell Italienern, das wir sich zeigen. Ja, meine Freunde aus dem Land, wo
  die Zitronen blühn (wo steht denn dieses schöne Gedicht-Ole, lach'
  nicht!)-Dahin! Dahin! Mögt ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn- was hab Ihr
  doch früher für wunderbare Weine gemacht: der 1978er Barolo Falletto (weißes
  Etikett, die leere Flasche wollte Michael unbedingt mitnehmen, so gibt's
  kein Foto) von Bruno Giacosa war das absolute Highlight des Jahres. Von den
  jüngeren Weinen hervorzuheben ist der Numanthia 99 aus Toro und dann noch
  ganz groß Valiniere 2000 von Barall aus Faugeres, dazu noch der Granges des
  Peres 2000. <br /> 
   Christoph Fiege vom oxhoft-Weinhandel hat die Weinfreunde zur großen
  Süßweinprobe eingeladen (Michael hat davon berichtet); das war sehr schön
  und die meisten der Weine waren große Klasse (hatte keine Lust, was zu
  notieren, der Genuss war mir wichtiger).<br /> 
   Um bei den Weinhändlern zu bleiben: diese Menschen sind sehr wichtig,
  schließlich ermöglichen sie uns erst den Kauf dieser schönen Sachen (wer
  kann schon ständig herumfahren und nach Trinkbarem suchen? Dann hätte sich
  meine tolle Frau schon längst scheiden lassen), und es gibt auch noch jene,
  die das Geschäft mit Enthusiasmus und Verstand betreiben auf der Basis
  solider Kenntnisse und eines guten Gaumens. Zu diesen gehört Norbert Ehret,
  Inhaber des Weinhandels VINISUD, der uns obendrein nicht mit blumigen
  Phantasie-Elogen aus 1001-Alkoholnacht belästigt, er ist mein Weinhändler
  des Jahres (<a
  href="http://www.weintroedler.de/start/start.asp">http://www.weintroedler.de/start/start.asp</a>).<br /> 
<br /><br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 2004 HSK </b> Wenn man die Themen von vielen unserer Proben, insbesondere der von Ole,<br />
  betrachtet, so stand&nbsp; dieses Jahr ganz im Zeichen des Jahrgangs 2003 in<br />
  Deutschland: was wurde nicht alles geschrieben und erzählt, in der Summe gab<br />
  es weit mehr Enttäuschungen als große Weine. Für mich war das Saar-Weingut<br />
  <b>&#8216;von Othegraven&#8217;</b> die große Überraschung und der Kanzemer Altenberg<br />
  neben der Spätlese R aus dem Kallstadter Saumagen von Koehler-Ruprecht von<br />
  1998 mein Weißer des Jahres (die später auf den Markt gekommenen sog. Großen<br />
  Gewächse sind noch alle viel zu jung und zu teuer). Die Weine von Jung aus<br />
  dem Rheingau von 2003 und ein paar Löwensteine habe ich noch in den Keller<br />
  gelegt, die brauchen auch noch Zeit. Genial gut war noch der Chardonnay<br />
  Spätlese &#8220;R&#8221; 1996 (!perfekt gereift!) vom Ökonomierat Rebholz aus<br />
  Siebeldingen.<br /> <br />
   Nun zu den Roten: bei Michael Q. gabs mal einen Kurni (Jahr entfallen), das<br />
  war doch recht beeindruckend wie der das Barrique (angeblich zweifach belegt<br />
  mit neuem Holz) einfach so weggesteckt hat; ob da mal ein ganz großer Wein<br />
  draus wird oder ob der quasi verdunset wie so viele von diesen Neuen,<br />
  speziell Italienern, das wir sich zeigen. Ja, meine Freunde aus dem Land, wo<br />
  die Zitronen blühn (wo steht denn dieses schöne Gedicht-Ole, lach&#8217;<br />
  nicht!)-Dahin! Dahin! Mögt ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn- was hab Ihr<br />
  doch früher für wunderbare Weine gemacht: der 1978er Barolo Falletto (weißes<br />
  Etikett, die leere Flasche wollte Michael unbedingt mitnehmen, so gibt&#8217;s<br />
  kein Foto) von Bruno Giacosa war das absolute Highlight des Jahres. Von den<br />
  jüngeren Weinen hervorzuheben ist der Numanthia 99 aus Toro und dann noch<br />
  ganz groß Valiniere 2000 von Barall aus Faugeres, dazu noch der Granges des<br />
  Peres 2000. <br /> <br />
   Christoph Fiege vom oxhoft-Weinhandel hat die Weinfreunde zur großen<br />
  Süßweinprobe eingeladen (Michael hat davon berichtet); das war sehr schön<br />
  und die meisten der Weine waren große Klasse (hatte keine Lust, was zu<br />
  notieren, der Genuss war mir wichtiger).<br /> <br />
   Um bei den Weinhändlern zu bleiben: diese Menschen sind sehr wichtig,<br />
  schließlich ermöglichen sie uns erst den Kauf dieser schönen Sachen (wer<br />
  kann schon ständig herumfahren und nach Trinkbarem suchen? Dann hätte sich<br />
  meine tolle Frau schon längst scheiden lassen), und es gibt auch noch jene,<br />
  die das Geschäft mit Enthusiasmus und Verstand betreiben auf der Basis<br />
  solider Kenntnisse und eines guten Gaumens. Zu diesen gehört Norbert Ehret,<br />
  Inhaber des Weinhandels VINISUD, der uns obendrein nicht mit blumigen<br />
  Phantasie-Elogen aus 1001-Alkoholnacht belästigt, er ist mein Weinhändler<br />
  des Jahres (<a<br />
  href="http://www.weintroedler.de/start/start.asp">http://www.weintroedler.de/start/start.asp</a>).</p>
<p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selvapiana Riserva</title>
		<link>http://www.einfreun.de/it/selvapiana-riserva/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/it/selvapiana-riserva/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2004 21:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chianti]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 1990 Francesco Giuntini in Rufina </b> Er wird seinem Ruf gerecht, gut haltbar zu sein. Schön gereifter Chianti,
  kein Kirschsaft, aber gute Tannine und gesunde Säure, die ihm durchaus noch
  eine Zukunft versprechen. Macht Spaß zu trinken, zeigt sich in besserer Form
  als der Riserva 90 von Felsina (auch gerade getrunken, war nicht schlecht
  und besser als die 90er Rancias, die ich erinnere). Wie ist wohl der
  Buccerchiale 90? Demnächst bei den Weinfreunden mal ein Selvapiana-Session;
  da ist genug da.<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 1990 Francesco Giuntini in Rufina </b> Er wird seinem Ruf gerecht, gut haltbar zu sein. Schön gereifter Chianti,<br />
  kein Kirschsaft, aber gute Tannine und gesunde Säure, die ihm durchaus noch<br />
  eine Zukunft versprechen. Macht Spaß zu trinken, zeigt sich in besserer Form<br />
  als der Riserva 90 von Felsina (auch gerade getrunken, war nicht schlecht<br />
  und besser als die 90er Rancias, die ich erinnere). Wie ist wohl der<br />
  Buccerchiale 90? Demnächst bei den Weinfreunden mal ein Selvapiana-Session;<br />
  da ist genug da.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mon Pra</title>
		<link>http://www.einfreun.de/it/mon-pra/</link>
		<comments>http://www.einfreun.de/it/mon-pra/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2004 21:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Skarka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barolo]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfreunde.tissot-shop.de/show/151</guid>
		<description><![CDATA[ 
        <b id="subtitle"> 1990 Conterno e Fantino in Monforte d'Alba </b> Große Überraschung: frisch, erstaunliche Frucht und leichter
  goudron, sehr schöne Tannine, fast ein Barolo und doch ganz
  anders (der kleine Anteil Barbera macht offensichtlich etwas
  aus, und dann sicher auch die Vinifikation- obwohl nicht mehr
  schmeckbar hat dieser Wein sicher piccoli botti di rovere
  gesehen). Am Tag darauf noch besser, sehr harmonisch und sehr
  gut zu trinken. Ob seinen Jahrgangsnachfolgern ähnliches Lob
  gebührt, wird sich zeigen: ich bin skeptisch, da seit 1991
  Cabernet hinzugekommen ist; ein Fläschchen 97er ist noch da
  --&#62; in Bälde, diesmal mit den Freunden (der hier ist quasi
  bei der letzten Probe übrig geblieben ..)<br />
      ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
        <b id="subtitle"> 1990 Conterno e Fantino in Monforte d&#8217;Alba </b> Große Überraschung: frisch, erstaunliche Frucht und leichter<br />
  goudron, sehr schöne Tannine, fast ein Barolo und doch ganz<br />
  anders (der kleine Anteil Barbera macht offensichtlich etwas<br />
  aus, und dann sicher auch die Vinifikation- obwohl nicht mehr<br />
  schmeckbar hat dieser Wein sicher piccoli botti di rovere<br />
  gesehen). Am Tag darauf noch besser, sehr harmonisch und sehr<br />
  gut zu trinken. Ob seinen Jahrgangsnachfolgern ähnliches Lob<br />
  gebührt, wird sich zeigen: ich bin skeptisch, da seit 1991<br />
  Cabernet hinzugekommen ist; ein Fläschchen 97er ist noch da<br />
  &#8211;&gt; in Bälde, diesmal mit den Freunden (der hier ist quasi<br />
  bei der letzten Probe übrig geblieben ..)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.einfreun.de/it/mon-pra/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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